Abkassieren auf dem Krankenhaus-Parkplatz in Varel

Abkassieren auf dem Krankenhaus-Parkplatz in Varel

Als auswärtiger Besucher bzw. Patient vom Krankenhaus Varel hat man es nicht leicht. Die Anzahl von Parkplätzen ist zwar durch entsprechende bauliche Veränderungen größer geworden, die Möglichkeit des „Abkassierens“ dafür aber auch.

Wer einen Termin im Krankenhaus wahrzunehmen hat, muss sehr viel Geduld und Lauftraining mitbringen. Ein Spaß für gehbehinderte Menschen, die noch zwar mit dem eigenen Auto gekommen sind, aber durch mehrere Termine und evtl. Verspätungen zwischen dem 3. Stock und dem Parkplatz draußen Marathon laufen müssen, um die Parkuhr entsprechend nachzufüttern. Nicht auszudenken wäre eine ambulante OP, wo der Patient während des chirugischen Eingriffs zwischendurch noch mal eben zur Parkuhr gehen muss, weil er sonst 15 EURO pauschal wg. eines abgelaufenen Tickets bezahlen müsste. Was wäre, wenn der Patient für mehrere Tage gleich im Hause bleiben müsste. Der Kauf dieser Parkfläche zur eigenen privaten Parkfläche könnte sich u. U. kostengünstiger auswirken, wenn man die gesammelten Bons zusammenrechnen würde. Warum kann man nicht auch im nachhinein für die tatsächlich geparkte Zeit bezahlen, wie es in großen Parkhäusern ja auch oft der Fall ist. Wenn z. B. kurzfristig ein Termin verschoben werden muss, 5 EURO in der Parkuhr sicherheitshalber aber reingeworfen worden sind, würde man das sicherlich nicht toll finden.

Um es klarzustellen, die „Wildparker“ sollten sicher am Krankenhaus vermieden werden, aber die derzeitige Lösung ist für Patienten und Besucher mehr als suboptimal und hat das starke und bekannte „Geschmäckle Abzocke“. Auf jeden Fall ist es sehr interessant zu sehen, wie die s. g. Parkwächter manchmal flink am Auto der Besitzer sind, wenn diese zuvor nicht entsprechende Tickets gezogen haben. Im Film waren es immer die Geier, die auf der Lauer saßen.

Abgesehen davon werden einige Mitarbeiter des Krankenhauses leider auch sehr oft (leider) ungerechterweise mit dem Unmut der Parkplatznutzer konfrontiert, wie ich durch Gespräche feststellen durfte.

Eine mögliche Lösung wäre die Tickets bedarfsgerecht zu bekommen bzw. zu bezahlen. Jeder Patient (welchen man auch als Kunde sehen sollte) sollte ein entsprechendes Parkticket für sich selber (ganztags) oder einen Besucher bekommen. Das sollte möglichst gratis oder gegen eine erheblich geringere Gebühr passieren. Das wäre noch gerecht und nachvollziehbar. Alles darüber hinaus könnte dann ja gebührenpflichtig weiter erhoben werden. Auf jeden Fall könnte man so „Fremdparker“ auf dem Parkplatz mehr vermeiden.

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