Varel: 10-jähriger kleiner Junge am Reformationstag (Halloween) verprügelt

Unfassbare Tat schockt die Bevölkerung von Varel

Wie erst heute Abend bekannt wurde, wurde heute Morgen ein kleiner Junge in Varel schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Mehrere Platzwunden im Gesicht, Bisswunden im Gesäß, ein verdrehter Arm und ein gebrochener Zeh wurden bei ihm vom Frauenarzt Prof. Dr. med. Fummel diagnostiziert.

Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen soll es sich bei dem verletzten Kind um den 10-jährigen Klein-Andi aus Varel handeln. Seine streng religiösen Eltern wurden bereits informiert und erklärten, dass sie ihm gestern wegen dem „dem Feiertag des Bösen“ (so der Vater zu „Halloween-Fest“) Hausarrest verordnet hatten. Seine Mutter erklärte außerdem, dass sie „den amerikanischen Blödsinn“ nicht unterstützen würden, da es schon ausreichen sollte, die Katze mit Nägeln an den Baum zu schlagen. So hätte Luther mit seinen Thesen es ja auch an der Kirchentür gemacht.

Klein-Andi war daher im Kinderzimmer eingesperrt gewesen und befand sich schon im Schlafanzug. Er versuchte trotzdem einen Blick auf die anderen Nachbarkinder, aus seinem Kinderzimmer im 3. Stock, zu erhaschen. Dabei soll er sich zu weit nach vorn gebeugt und das Gleichgewicht verloren haben. So fiel er aus dem Fenster und landete mit einem lauten Knall 4 Meter weit auf den unteren Balkon vom 1. Stock, wo die Nachbarn Herr und Frau Bert wohnen.

Diese glaubten sofort an einen üblen Halloween-Scherz, verbunden mit einem Einbruchsversuch ausländischer Aufständischer. Sofort hetzten sie ihre belgische Kampfdogge (mit ein wenig Blut von einem Schäferhund-Mischling) auf Klein-Andi. Klein-Andi schaffte vor dem 9. Biss glücklicherweise noch einen Sprung über den Balkon und landete auf der Straße.

Verletzt, desorientiert und nur mit seinem weißem blutüberströmten Schlafanzug bekleidet, klingelte er sofort an der nächstbesten Tür, um schnelle Hilfe zu erhalten. Aufgrund der Verletzungen im Gesicht und den fehlenden Zähnen, konnte er jedoch nur unverständlich stöhnen und brabbeln, als man ihm aufmachte. Die Bewohner gröhlten laut bei seinem Anblick und gaben ihm ein paar Bonbons, bevor sie die Tür ängstlich zuschlugen.

Bei den nächsten drei Nachbarn hielt der eine ihm einen 3-stündigen Vortag über diesen Tag, der eigentlich ein Reformationstag sei. Ein anderer Nachbar machte ein BILD-Leserfoto für die Zeitung, weil er seinen Zustand als ein besonders tolles Kostüm deutete. „Ich gab ihm noch ein paar Schnuller und Mäusespeck, weil er so toll gruselig aussah“, so der Nachbar Kai D.. Der dritte Nachbar dachte an einen abendlichen Vertreterbesuch vom AWD und schlug die 250 kg schwere Eisentür fest und schnell zu. Nur Pech, dass Klein-Andi es nicht mehr schaffte, seinen Fuß vorher noch komplett aus der Tür zu nehmen.

Die Polizei rekonstruierte, dass Klein-Andi noch an mindestens 30 anderen Türen in der Vareler Innenstadt geklingelt und jedes Mal auch Süßigkeiten bekommen haben muss. Ein Postwagenfahrer fand ihn dann heute Morgen im Vorgarten der Vareler Schlosskirche, wo er unter einem Berg voller Süßigkeiten begraben lag.

Klein-Andi befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung. Nach der ersten Diagnose soll keine weitere Karies bei ihm gefunden worden sein. Feste Nahrung soll in 3 Monaten wieder möglich sein, bis dahin hat er Bonbon-Verbot.

Die Polizei bittet nun um Mithilfe. Die erbeuteten Süßigkeiten von Klein-Andi müssen noch ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgeführt werden. Klein-Andi soll diese Süßigkeiten nur unter Vorspiegelung falscher Tatsachen bekommen haben. „Irgendwelche Uniformen oder falsche Kostüme anzuziehen, nur um daraus einen Vorteil gegenüber allen anderen rechtmäßig gekleideten Personen zu ziehen, das können wir so nicht tolerieren und auch nicht akzeptieren“, so der Vareler Polizeisprecher Peter Prügelpeitsch.

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