Radwegebenutzungspflicht auf der Oldenburger Straße

„Wesentliche Änderung ist das Rechtsfahrgebot“

Die Diskussionen bei NWZ-Online  sprechen Bände. Ebenso die Abstimmung, in der (nach aktuellem Stand) sich ca. 2/3 lieber für ein Radeln auf dem Gehweg aussprechen würden.

Ich finde das das ganze sehr amüsant, weil mir persönlich immer noch nicht klar ist, warum jemand aus Jever klagen muss, um in Varel auf der Straße fahren zu dürfen.

Aber egal. Radfahren ist allgemein gesehen (gerade wenn man nicht allein unterwegs ist) nicht ganz ungefährlich und da kann man wirklich besser die Straße benutzen.

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Ab sofort muss sich der Radfahrer umstellen. Wesentliche Änderung ist dabei das Rechtsfahrverbot. Künftig darf auf dem Gehweg, der für Radfahrer frei ist, nur noch in Fahrtrichtung rechts gefahren werden, das heißt, wer in die Stadt fahren möchte, muss beispielsweise auf der Seite des Friedhofes fahren.

Und wer unerlaubt mit dem Rad auf der falschen Seite fährt, bekommt dann ab sofort auch einen „DuDu“ von der Polizei und darf etwas von seinem Kneipengeld für das Vareler Stadtfest abgeben. Als ob es sonst keine Probleme mehr geben würde.

Wer sich nicht an das Rechtsfahrgebot halte, begeht eine Ordnungswidrigkeit, stellte Ralf Becker von der Polizei in Varel fest.

Es verhält sich mittlerweile wie eine Posse:

Straße oder lieber Gehweg?
Mit Aufstellen der Schilder an der Oldenburger Straße in Varel tritt die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht in Kraft.
https://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/varel-oldenburger-strasse-strasse-oder-lieber-gehweg_a_32,1,1344179530.html

Ich weise nur dezent noch einmal darauf hin, dass es jahrzehntelang (so mein Eindruck) keine Probleme mit den Radfahrern in Varel gab. Oder geht es vielleicht gar nicht mehr um normale Radfahrer, sondern um schnelle Radrennfahrer …?

 

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