Erhöhte Stickoxid-Belastung in Varel

Den offiziellen Freifahrtschein zum „Abkassieren“ von Autofahrern in Varel geben

Die hysterischen Diskussionen um Stickoxid und Feinstaub nehmen kein Ende. Neben großen Städten erscheinen jetzt auch die kleinen Städte wie z. B. jetzt auch Varel, mit seinem Kernbereich, in den Fokus der allgemeinen Diskussionen gekommen. Daher sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch jedes Dorf (außer einem kleinen gallischen Dorf, namens Winkelheide, da wehrt sich einer noch) da dann gleich mit zum Abkassieren rein geworfen wird. Was mir dabei auffällt ist, dass es meist immer weniger um Feinstaub, dafür aber immer mehr um eine Belastung mit Stickoxiden geht.

PROJEKT
Erhöhte Stickoxid-Belastung in Varel
Erhöhte Stickoxid-Belastung durch Abgase: Varel gehört zu den Hotspots in Niedersachsen. Im Vergleich zu anderen Städten im Nordwesten liegt
https://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/varel-projekt-erhoehte-stickoxid-belastung-in-varel_a_50,0,3448643721.html

In der Vergangenheit sah es noch anders aus. Da ging es in erster Linie immer (nur) um den Feinstaub.

…Auch die Debatte um die Feinstaubbelastung in den Städten beanstanden die Vareler Händler als unsachlich und undifferenziert. „Bei der Feinstaubbelastung haben die Industrieprozesse den Löwenanteil (etwa 40 Prozent), gefolgt von der Landwirtschaft (etwa 22 Prozent), dann erst folgen Haushalte und Kleinverbraucher so wie der Straßenverkehr mit jeweils etwa 14 Prozent. Und von diesen 14 Prozent werden fast vier Fünftel durch Bremsen und Reifenabrieb verursacht und nicht durch Abgase“, sagt Filmer….
https://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/diesel-varels-autohaendler-beklagen-einseitige-debatte_a_31,3,980109250.html

Ist aber auch verständlich. Die Argumentation mit dem Feinstaub konnte man allein eben nicht mehr so richtig aufrechthalten. Hier nur ein schönes und seriöses Beispiel:

https://www.br.de/nachrichten/stickoxide-gesundheit-gefahr100.html

Eine passende Ausweichmöglichkeit musste daher nun mittels den Stickoxiden geschaffen werden. Aber auch hier sind viele der von den Gegnern angeführten Argumente und Belege gegen den Diesel als fragwürdig zu sehen. Wenngleich der Diesel natürlich auch mit eine Belastung darstellt, darf man ihn nicht als einzigen Umweltsünder darstellen und so tun, als ob es mit der Verbannung allein getan wäre.

Warum redet man ohnehin immer nur um den heißen Brei und warum denken die Menschen nicht weiter nach?

Sagen wir es doch einfach mal so, wie es ist:
Es geht nicht allein um die Umweltbelastung eines Diesels, auch nicht um die eines Autos. Sondern es geht einzig allein darum, wie man aus der Melkkuh der deutschen Nation, nun wieder weitere Geld pressen darf. Das erfreut natürlich die Städte und Kommunen. Den Staat und eben auch die Industrie, die mittels neuer „Umwelt-Autos“ daran verdienen darf. Und diese Melkkuh wird es sich wieder wie gewohnt gefallen lassen und vielleicht nur kurz, wie gewohnt, mit den Augen rollen und weiter schweigen. Wer möchte denn auch als „böser Umweltsünder“ (inmitten eines fanatischen Jubels über die neue GroKo) betitelt werden?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.