Varel – Zahl der Einbrüche stark gestiegen

Die realen Zahlen liegen in Wirklichkeit sicher noch höher

Dass die Einbrüche nicht weniger werden, hängt mit vielen Faktoren zusammen. Ich persönlich, würde die inoffiziellen Zahlen jedoch noch weit höher sehen.

POLIZEI
Zahl der Einbrüche stark gestiegen
Im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres waren es „nur“ 26 Einbrüche. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck.
https://www.nwzonline.de/friesland/blaulicht/varel-friesische-wehde-polizei-zahl-der-einbrueche-stark-gestiegen_a_50,0,3826234583.html

Interessanterweise erfährt man auf dem Land oder sofern man Bekannte dort wohnen hat, so manches mehr. Diese gehen auch in keine Statistik ein. Z. B. wie ein Fall aus Obenstrohe, einem kleinen Dorf, was zu Varel gehört.

Hilfe, ich bin „schwanger“

Hier hatten zwei „südländisch aussehende Frauen“ versucht sich Zutritt in ein Haus zu verschaffen. Eine von diesen beiden Frauen bat in einem schlechten Deutsch um Eintritt, weil sie „schwanger“ sei und ihr nun schwindelig wäre. Die Hausherrin verweigerte ihr den Eintritt mit den Worten, dass die Sitzbank draußen dafür auch passend wäre, sie den Rettungsdienst rufen und sie ihr ein Glas Wasser bringen könnte. Die „Schwangere“ lehnte diese milde Gabe mit den Worten „ist schon besser“ ab. Beide Frauen gingen dann fort. Der Hausherrin kam das merkwürdig vor und wollte das „testen“. Kurze Zeit später verließ sie vorne das Haus, um aber ungesehen das Haus auf der Rückseite (es gab einen nicht einsehbaren Zugang) wieder zu betreten. Es dauerte nicht lange und wieder standen diese beiden Frauen auf den Stufen der Eingangstür. Die Hausherrin öffnete diesmal und ohne weiter abzuwarten, die Tür und konnte in sehr verdutzte Gesichter blicken. Die beiden Frauen dachten sicherlich, dass jetzt keiner mehr zu Hause wäre. Beide Frauen machten sich schnell aus dem Staub.

Über diesen Fall wurde ich unterrichtet und dass man dieses auch der Polizei gemeldet hätte. Doch bis heute habe ich keine Warnung oder etwas davon in der Zeitung lesen dürfen. Ich vermute, weil nichts passiert ist und man keine falschen Verdächtigungen aussprechen möchte. Kein Einzelfall, da mir noch eine andere Sache von vor Jahren vorliegt, wo ich auch eine kleine Aussage (hier ging es nur um einen Einbruchsversuch) hätte machen können, was aber keinen wohl weiter interessierte.

Hoffnungslos

Ich wundere mich daher schon lange nicht mehr, warum viele Zeugen sich manchmal dann auch gar nicht mehr melden wollen, wenn man scheinbar doch keinen Wert auf weitere Aussagen oder allgemeine Warnungen legt. Ebenso vor diesen falschen EWE-Ablesern, falschen Dachdeckern und Telefon-Verkäufern an der Haustür. Bei manchen würde  ich  gern den „großen Knüppel“ demonstrieren wollen, quasi mein „persönliches Angebot“ zeigen. Beschiss und Betrug wird den Herrschaften immer leichter gemacht. Wer erwischt wird, wird wieder freigelassen. Auch ein Witz. Ein erwischter Einbrecher sollte erst einmal  in den Knast und nicht noch Gelegenheit haben, die Beweise vernichten und abhauen zu können. Ein Beispiel hier. Aber typisch für diesen Bananenstaat. Wer einen Apfel bei ALDI aus dem Regal wegen Hunger klaut, wird gleich mitgenommen und muss sich erklären.

„Political correctness“ geht ja inzwischen immer vor. Man verschweigt vieles lieber, als etwas konkret und öffentlich beim Namen zu nennen. Fast alle machen mit. Ich frage mich daher, ob diese Art von „Anzeigen“ dann auch noch mit in die Statistik aufgenommen werden. Ich vermute daher, dass die realen Zahlen aus der Wirklichkeit, weitaus höher als die uns bekannten liegen.

Wie sehr die Angst in diesem Dorf vor Einbrechern teilweise schon präsent ist, durfte ich vor Kurzem selbst erfahren. Hier wollte ich eine Rechnung bezahlen, hatte mich aber an einer Haustür im Dunklen verirrt. Ich klingelte und klopfte spätabends an der falschen Haustür, wo eine Frau anfangs nur sehr zaghaft die Tür öffnen wollte. Dank meines Autos war dann aber so viel Licht, dass sie mich erkennen konnte. Zum Glück konnte ich aufklären, um was es ging und dabei auch selbst meinen Irrtum bemerken.

Ist es aber nicht bezeichnend, dass man sich schon in seinem eigenem Haus, in einem relativ kleinen Ort, fürchten muss? Woher kommt diese Entwicklung?

Gründe

Als Kind bin ich im Dorf groß geworden. Es gab noch den Dorfpolizisten (auch wenn dieser dort nach seinem Dienst nur „wohnte“), den jeder kannte. Da hatten wir auf der Nachbarschaft sehr liebe Menschen („Onkel Arthur“) wohnen gehabt. Bei denen stand fast immer Tag und Nacht irgendeine der „Haustüren“ offen. Man konnte jederzeit bei ihnen rein (was viele auch gerne mal in der Nacht aus Spaß taten). Heute wäre so etwas ein Ding der Unmöglichkeit. Die Menschen wären sicherlich irgendwann entweder im Schlaf erschlagen oder beraubt worden. Wäre vielleicht nur eine Frage der Zeit gewesen.

Gefühlt sind bei den meisten Hausbewohnern mittlerweile viele Kameras, Lichtstrahler vor dem Haus angebracht.  Immer mehr Alarmanlagen im Haus, Türen sind mit Eisenbeschlägen zusätzlich gesichert und „scharfe“ Hunde oder „Kampfkatzen“ sind mit im Haus.

Und auch solche Nachrichten stimmen nachdenklich. Könnte es sein, dass die hohe Anzahl von Straftaten nicht auch etwas mit der Politik der „offenen Grenzen“ und einer falschen „political correctness“ zu tun haben könnten?

Könnte es nicht auch sein, dass die hohen Zahlen nicht auch mit der allgemeinen sozialen Lage der Menschen zu tun haben könnte. Immer mehr Reiche und immer mehr Arme. Gerecht ist was anderes. Die Schere geht immer weiter auseinander, während die „Groko- (Großkotzigen-)Regierung“  weiter schwadroniert, wie gut es allen doch geht und viele (verblendete und denen es noch gut geht) Bürger das auch noch glauben. Nur blöde, wenn andere (z. B. hier) ständig das Gegenteil beweisen müssen.

Könnte es auch nicht sein, dass wir zu wenig Polizei und eine Einhaltung der öffentlichen Ordnung haben? Früher auf dem Dorf gab es den Dorfsheriff. Der war sofort da, wenn Hinnerk sich mit Hein die Augen blau schlug. Heute dauert es gefühlt eine Stunde, bis die Retter vor Ort sind, gerade auch, wenn diese erst aus einer anderen Stadt oder von einem anderen Ort kommen müssen. Das ich nicht ganz verkehrt damit liegen kann, beweisen mir ja solche Berichte wie diese hier. Kein Wunder also, wenn die Bürger mehr Angst verspüren.

Blödsinn?

Und wer jetzt behaupten mag, das sei alles Quatsch, der kann ja mal nachts allein (wirkt am besten und besonders schnell, wenn man als attraktive junge Frau verkleidet, kurzem Mini-Rock,  mit gut sichtbaren Geldbündel in der Handtasche) auf einem Feldweg nahe Frankfurt ein paar Stunden spazieren gehen und sich dann anschließend mit mir (falls es noch gehen sollte) wieder unterhalten.

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