Bäckercafé mit Feinstaub- und Stickoxid-Ambiente

Der paradoxe Bürger

Es mutet schon seltsam an, wie einige Menschen so ticken. Da werden bundesweit Diskussionen um überhöhte Feinstaub- und Stickoxide in den Innenstädten geführt (wo Diesel & Co. aus den Kerngebieten verbannt werden sollen und in der Varel auch schon in der Diskussion steht) und dann macht ausgerechnet ein Bäckercafé an einer belebten Kreuzung in Varel auf.

Ich habe ja keinesfalls etwas dagegen, aber weiß der Bäcker vielleicht schon über kommende Verbote für die Stadt oder ein P&R-System für Varel, dass vielleicht zukünftig nur noch sehr wenige Kraftwagen in die Stadt fahren (dürfen)? Dann hätte dieser Bäcker sich da aber ein gutes und zentrales Plätzchen gesichert.

Im Moment aber sitzen Menschen davor (mit Blick auf die Straße bzw. Straßenkreuzung) und atmen noch (zwischen Kaffee und Brötchen) freiwillig diese (sonst schädliche) Luft ein, bevor sie auf die nächste Demo zum Wohl der Umwelt gehen. Beim Fressen und Saufen kann man ja doch mal kurzfristig die giftige Abgase vergessen, oder gehören diese geplanten Umweltzonen doch nur zu einer bewusst geführten Kampagne überzogener Panikmache, zum späteren Abkassieren der Autofahrer?


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