Das Entgelttransparenzgesetz gibt Frauen mehr Rechte auf Auskünfte

Wie man in der Realität damit ankommt

Wurde ja auch Zeit. Das Entgelttransparenzgesetz entstand ja hauptsächlich dadurch, dass Frauen in Unternehmen oft ungerechter als ihre männlichen Kollegen bezahlt wurden (dass Frauentoiletten in Firmen meistens keine Pinkelbecken haben, kommt als Gender-Forderung ins nächste Gesetz). Nach wie vor bestehen zwar immer noch Ungerechtigkeiten, aber man hat eben ein Gesetz, was ein klein wenig den Schmerz vieler dämpfen darf.

Die Lohngerechtigkeit bleibt Frauensache
Das Entgelttransparenzgesetz gibt Frauen mehr Rechte auf Auskünfte, statt Betriebe zu Auskünften zu verpflichten. Das ist zu wenig. Aber vielleicht hilft #metoo.
https://www.tagesspiegel.de/politik/entgelttransparenzgesetz-die-lohngerechtigkeit-bleibt-frauensache/20818622.html

Tja, da wollen wir doch mal hinter die Kulissen schauen, wie es denn bislang so von den Frauen genutzt wurde. Sicherlich gab es schon Millionen Anfragen, gerade jetzt im Wahn von Gendergerechtigkeit & Co.:

Wie die stellvertretende Leiterin des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Hannack, dem Deutschlandfunk sagte, gibt es DGB-weit nur elf Personen, die Auskunft über den Verdienst von Kollegen gefordert haben.

Gerade mal elf Personen..? Schon witzig genug.


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Waren doch wohl nur alles Frauen oder? Und nun kommt die Antwort (ein absolutes Highlight zum Abend für mich):

Alle elf seien Männer gewesen.


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Nur wenige Anfragen gestellt
Das sogenannte Entgelttransparenzgesetz wird bislang offenbar kaum genutzt.
http://www.deutschlandfunk.de/entgelttransparenzgesetz-nur-wenige-anfragen-gestellt.2850.de.html

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