Liebe “Fridays for Future”-Kinder

Der Marsch der Indoktrinierten

Am Freitag wird es wieder soweit sein. Wie ich im Internet lesen durfte, rufen neben den Kirchen auch mittlerweile Gewerkschaften der Lehrer dazu auf, euch diesmal (wieder) bei dem Marsch der schulschwänzenden Öko-Fanatiker zu unterstützen. Fehlt nur noch der allgemeine Startschuss mit Befehl: “Greta befiehl, viele naive Schüler folgen Dir!

 

Klimaschutz-Aufruf In Varel
Gemeinsam zu Fridays for Future
Am Freitag gemeinsam zur Klimaschutz-Demo in Oldenburg zu fahren, dazu rufen Gewerkschaften, der Nabu und die Kirche auf. In Varel findet einen Tag später eine Demo statt.
https://www.nwzonline.de/friesland/politik/varel-oldenburg-klimaschutz-aufruf-in-varel-gemeinsam-zu-fridays-for-future_a_50,5,3765866322.html

 

Apropos Greta. Dass ein behindertes Mädchen aus einer Wohlstandsfamilie so einen Bohei erzeugen kann, liegt daran, dass man dieses arme Mädchen seitens der mediengeilen und prominenten Eltern, völlig zweckentfremdet hat.

Woher kommt der Hype?

Warum sie so einen Hype ohne Widerspruch erzeugen kann, wird schnell klar. Witzchen oder dumme Bemerkungen gegen prominente Behinderte oder ein Anzweifeln der gut gemeinten Forderungen sind mittlerweile ein gesellschaftliches No-Go in unserer Gesellschaft und zudem nicht politisch korrekt. Und darüber hinaus: Wer sich nicht für die Umwelt einsetzt oder die Vorhaben der Demonstranten kritisiert, kann selbst nur ein Umweltsünder oder (noch schlimmer) ein “Rechter” sein.

Die Marktmacht des Kartells “Klima-Gretel” ist der Wahnsinn. Was sich mittlerweile alles hinter ihrer Person versammeln und abkassieren darf, ist kaum zu glauben. Nur was hat Greta denn bislang der Welt gebracht? Was befähigt sie zu ihren Forderungen, wo sie selbst noch nichts gelernt hat und andauernd die Schule schwänzt?

Sie wird in der Welt von einem “Schattenpersonal” hinter ihrer Person herumgereicht, um ein Schulschwänzen in Massen zu provozieren, während sie ein paar platte Statements (… Ich will, dass ihr in Panik geratet!” …) von einem Blatt abliest, was andere ihr offenbar vorgeschrieben haben. Warum schickt sie nicht eine E-Mail an die Verantwortlichen dieser Welt? Vielleicht, weil keiner diese dann lesen würde? Sofern aber die Medien berichten, kommen die Damen und Herren in Zugzwang. Es möchte keiner dumm am Ende dastehen. Dem Herdentrieb sei Dank.

Ist doch alles easy, oder doch nicht?

Apropos wegen ihren Forderungen. Wenn doch alles so einfach wäre, dann bräuchte man keine studierten und/oder weisen Menschen mehr, die sich jahrzehntelang mit dem Klima auf der Erde eingehend auseinandergesetzt haben (und es noch tun), sondern nur noch kleine bezopfte Mädchen, die lapidar den Menschen sagen, wo es lang gehen muss und dass sie in Panik geraten sollen.

Die kleine Greta ist zu einem politischen Instrument von politischen Öko-Terroristen geworden, welche Greta vor ihren eigenen Karren, für ihre eigenen Interessen spannen dürfen. Auch nutzt man diesen Hype jetzt, um die nächsten Steuererhöhungen vorzubereiten. Die CO2-Steuer z. B., ist so gut wie beschlossen, obwohl man weiß, dass CO2 für die Fotosynthese der Pflanzen wichtig und geradezu ein Düngemittel ist und andere wissenschaftliche Beweise für eine angebliche Schädigung noch ausstehen.

Klärt die richtigen Fragen

Ginge es wirklich um den Schutz des Klimas, wären ganz andere Fragen zuerst zu klären und Sachen anzugehen. Ob es beispielsweise um den Raubbau von Bodenschätzen in fernen Ländern geht, das Glyphosat-Gift auf den Feldern, oder um die Gülle, welche sich wie Wasserfälle auf die Felder ergießen darf, um nur einige Dinge beim Namen zu nennen. Hier könnte man sofort handeln, aber dann würde man auch verzichten müssen.

Auch die bislang gemachten Aussagen zum Klimawandel selbst, wären neu infrage zu stellen. Gerade jetzt, wo die bisherigen Theorien („Hockeyschläger“-Kurve) ins Wanken geraten und gerichtlich abgeschmettert wurden, aber kaum Beachtung in der hiesigen Presse fanden, denn hier hatte ein kanadisches Gericht gegen Michael Mann entschieden, der die legendäre “Hockeyschläger”-Klimakurve erstellt hat, worauf sich viele Klima-Fanatiker ständig berufen.

Wisst ihr denn auch, dass die gesamte „alternative Energie“ selbst auf fossilen Treibstoffen basiert? Keine dieser Energien könnte ohne die vorherigen fossilen Treibstoffe existieren. Metalle und Quarzsand brauchen für das spätere Endprodukt bei der Herstellung auch …, na was? Genau Kohle oder auch Erdgas. Ohne diese alternativen Formen würde vieles nicht funktionieren. Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, wie das alles alleine nur mit Solar und Wind funktionieren sollte?

Wer nicht hüpft ist für Kohle? Ja, ihr Deppen, informiert euch bitte einmal, wofür der Rohstoff Kohle verwendet wird bzw. wo überall diese Kohle so drinsteckt und was ihr nicht mehr wollt.

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https://youtu.be/p7grlX3__hM

 

Zu den o. a. Dingen wären die Schulen jetzt eher aufgerufen gewesen. Die wollen jetzt aber lieber die Streiks mit unterstützen, als sich ihrem Lehrplan zu widmen. Man könnte den Kindern ja vielleicht sonst noch etwas wirkliches sinnvolles und andere Wahrheiten beibringen.

Schulen und Lehrer als Komplizen

Dass teilweise einige Lehrer diese Aktionen aber auch anders sehen, darüber darf nicht offen gesprochen werden. Wer als Lehrpersonal keinen Ärger im Kollegium der multikulturellen, frisch gegenderten, grün-diversen und feministischen Müslifresser erzeugen möchte, macht mit. Es wäre sonst nicht das erste Mal, dass noch rational denkendes Lehrpersonal im Kollegium angefeindet und von größeren Schülern zufällig verprügelt werden würde. Kein Wunder also, wenn geeigneter Lehrernachwuchs inzwischen vielerorts fehlt, weil keiner mehr Lust hat, sich diesem Diktat der Zwangsbevormundungen und Massenhypnosen unterziehen zu lassen.

Überhaupt in der Masse frenetisch zu jubeln und mitzumarschieren, ohne dass man eigentlich genau weiß wofür oder auch einmal die Dinge dahinter zu hinterfragen, sieht man als eine bedingungslose Pflicht für viele Deutschen an. Das war in der Geschichte immer so. Als der “Führer” mit seinem Schläger-Mob noch durch Deutschlands Straßen tobte und seinem Volk den Endsieg versprach, standen u. a. auch die kleinen Mädchen und Jungs brav mit Fähnchen am Straßenrand und winkten ihm zu, während die wissenden Älteren noch eindringlich (heimlich hinter verschlossenen Türen) mit Angst um ihr Leben warnten.

Heute nicht anders, nur wurden die drei Wörter “für den Endsieg” inzwischen mit “gegen den Klimawandel” ausgetauscht. Die “Psychologie der Massen” (ich empfehle sich damit einmal zu beschäftigen) funktionierte heute wie damals (in der NS-Zeit) immer schon ganz prima.

 

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https://youtu.be/Lz2BijzRTgA

 

Widersprüche

Dass ihr liebe FFF-Anhänger, eigentlich selbst der Widerspruch zu euren eigenen Forderungen seid, kommt euch nicht in den Sinn? Denn würdet ihr eure eigenen Forderungen auf euch selbst legen und ihr in Teilen eurer Anhängerschaften etwas mehr Grips in der Birne haben, dann würde euch etwas auffallen müssen.

Ich will gar nicht den Finger in die kleinen Wunden dieser fremdgesteuerten Kinder legen, aber ich erzähle euch einmal, wie früher mein typischer Tag so aussah. In so einem Alter, wo ihr jetzt so alle seid.

So war es früher

Ich hatte damals keinen Wecker und wurde noch von meinen Eltern für die Schule geweckt. Die hatten noch so einen Rasselwecker, den man “aufziehen” musste.

Tee wurde noch lose aufgebrüht. Es gab bei uns im Ort einen kleinen Teehändler, bei dem man sich den Tee noch lose zusammenstellen lassen konnte. Keine Klammer, kein Faden, kein Beutel wurden damals gebraucht. Und ja, über Bio sprach man nicht, da der Tee ohnehin noch biologisch war, bis die Industrie den günstigen Massenverkauf für sich entdeckte und entsprechend mit Gifteinsatz weiteren Tee in Mengen auf den Feldern produzieren musste.

Essen

Wurst und Käse für mein Frühstück wurden direkt beim Schlachter gekauft. Die hatten noch ihre eigenen Tiere, deren Bauer man auch kannte. Da wurde das alles mit Papier und nicht in Plastikfolie eingewickelt. Frisch duftendes Brot gab es direkt beim Dorf-Bäcker in einer Papiertüte. Den Rest bekam man beim “Tante-Emma-Laden”, wo noch direkt abgewogen werden konnte.
Lebensmittel in Massen von Plastikverpackungen waren eher selten und daher auch eher nur in den größeren Supermärkten anzutreffen, wo man das erste Fleisch aus Massentierhaltungen verkaufte.

Wasser aus der Leitung

Wasser aus der Leitung und dann vielleicht auch noch warm? Diesen Luxus hatten früher viele nicht. Fragt die Großeltern, ob die noch ihr eigenes Wasser aus einem in die Erde gebohrten Brunnen holen mussten. Besonders im Winter, wenn noch eine dicke Eisschicht auf dem Wasser vorhanden war.

Für das Baden musste man dieses Wasser erst noch über dem Feuer erwärmen und in diese Badewanne kam die ganze Familie, Vater, Mutter und das Kind zuletzt in die schon mehrmals benutzte Brühe. Das könnte man auch “Ad hoc Recycling” nennen. Wäre das wieder was für euch? Prima, dann fangt nach der Demo damit an.

Moderne Toiletten

Kennt von euch Kindern noch jemand ein s. g. “Plumps-Klo”? Das sind Toiletten ohne Spülung. Ein oft in einem kleinen Holzschuppen aufgestellter Holzkasten zum Sitzen, mit einem Loch in der Mitte, wo sich darunter eine Grube befand. Zum Abwischen gab es gebrauchtes Zeitungspapier, damals noch weich und unbehandelt, ganz ohne die heute übliche bunte und giftige Druckerchemie. Dann gab es noch einen Eimer mit Wasser zum Weg-, bzw. Nachspülen stehen, welches man vor dem “Geschäft” aus dem o. a. Brunnen holen musste. Besonders spaßig im Winter, wenn diese Dinger draußen waren. Lange Sitzungen waren da nicht möglich.

Das war aber (aus heutiger Sicht) nachhaltiges und ressourcenschonendes “Pupsen”. Also liebe Kinder, “Back to the roots” und fangt auch hier wieder an, sage ich euch!

Wärme und Heizung

Nach dem Duschen und überhaupt, sowie im Winter waren wir froh, wenn es im Zimmer immer über 20 Grad warm war. Mein Vater investierte hier schon sehr viel in die Heizung, damit wir es als Familie warm hatten. Er reparierte sie noch selbst. Wir sollten uns keinesfalls erkälten, wie er sagte. Wir sollten es besser haben als er, der als Kind mehr in Armut bzw. noch in wirtschaftlich sehr schwachen Zeiten vor dem Krieg aufgewachsen war.

Heute kann ich vieles von dem, was er uns so erzählte, besonders gut begreifen. Meine Eltern hatten diesen Luxus der modernen Wärme anfangs nicht. Trotzdem mussten sie schwitzen, nämlich beim Holzhacken. Mit diesen Holzscheiten wurde dann geheizt. Das Holz dafür kam aus dem nahen Wald. Sie hatten auch noch Torf, da sie nahe beim Moor wohnten. Das war schon Luxus, da es auch Menschen gab, die so etwas nicht immer hatten. Viele zogen sich früher daher oft ihre dicken Jacken im Haus an, nur um nicht frieren zu müssen.

Dieser selbstverständliche Luxus der modernen Wärme heutzutage, ist vielen gar nicht bewusst und diesen fordern die Demo-Kinder jetzt abzuschaffen und merken gar nicht, was sie damit bei sich selbst und anderen anrichten würden.

Ihr rennt in euren modernen Häusern, selbst im Winter mit teuren T-Shirts (Modemarken wie BOSS und Uncle Sam) und luftigen Flicken-Jeans in gut beheizten Räumen rum (welche vom Elektronikkrams ohnehin schon überhitzt sind), ohne überhaupt zu ahnen, woher diese Wärmeenergie Tag und Nacht, und ohne Sonne und Wind, kommen muss.

Einfach mal abschalten …

Wie wäre es denn, wenn ihr jetzt schon einmal den Hauptschalter von der Heizung auf “Off” dreht und dazu noch die Thermostatregler auf 0 mit Sekundenkleber festklebt, um eure eigenen Forderungen selbst zu spüren und um damit diesen auch noch Nachdruck zu verleihen?

Ich kann euch versichern, dass ihr spätestens im nächsten dunklen und windstillen Winter von ganz alleine zuhause zu hüpfen und zu blöken anfangt, ohne irgendeine FFF-Demo. Dann wäre der Zeitpunkt gekommen, dass eure kleinen Hinterbacken anhand von Frostbeulen merken, woher die viele Energie so kommen muss.

Nach dem Frühstück und dem Waschen (es gab nicht – zig Duschcremes, die das Fett aus der eigenen Haut zogen) zog ich mich dann für meinen Gang zur Schule an.

Bekleidung

Meine ersten Klamotten bestanden neben C&A und anderen Artikeln zum Teil auch aus gebrauchter Kleidung. Hier aus Richtung der älteren Kinder aus meiner Verwandtschaft. Gerade weil man als Kind immer ziemlich schnell aus den Klamotten herauswuchs, war es empfehlenswert. Mir machte das auch nicht viel aus, da sehr tolles Zeugs dabei war. Das vor einem Jahr noch coole T-Shirt vom Cousin wurde dann so zum eigenen “immer noch coolen”. Die einzige Marke war meistens durch ein innenliegendes Label vom Kaufhaus, wie damals z. B. von C&A, gekennzeichnet.

Weil die Hosen immer schnell an den Knien durch das Spielen kaputt gingen, bekam ich dort (neben den Armbogen) lustige Flicken aufgebügelt. Den Rest nähte meine Mutter mit Stopfgarn zu. Erst wenn die Jeans wirklich zu sehr in Fetzen ging, warf man sie in den Altkleider-Container.

Heute ist das Mode, die man teuer zu bezahlen hat. Es soll Leute geben, die sich mit dem Messer extra Löcher in die Hosen schneiden, weil es stylish und modern wäre. Ich behaupte zudem noch, dass unsere alten weggeworfenen Fetzenjeans aus dem Container, heute zu horrenden Preisen in den Modegeschäften als “Trendartikel” mitsamt einer an der Seite zusätzlich angenähten Tasche für das Smartphone angeboten werden.

Nur bei den Schuhen machten meine Eltern keine Ausnahmen. Hier bekam ich immer die besten Treter, welche man neu bekommen konnte. Das waren jetzt keine Luxus-Schuhe, sondern einfache Qualitäts-Schuhe für gesunde Füße. Ein Schuster im Nachbarort nahm über meine Füße immer Maß und passte mir die neu zu kaufenden Schuhe immer genau mit seinem im Laden vorrätigen Marken-Sortiment an.

Damals gab es keine giftigen Plastiktreter aus Übersee, wo Menschen in Schutzkleidung die Container ausräumen müssen, damit sie dann später bei “Schleichmann” & Co. für günstiges Geld verkauft werden dürfen. Viel wurde damals noch in Deutschland hergestellt und die Qualität war allgemein besser. Auch die Wirtschaft profitierte.
War ein Grund mit, warum ich heute keine verformten oder kaputten Füße habe. Salamander war damals meine Lieblingsmarke, da es so tolle Lurchi-Bücher gab, welche meine Eltern mir mit kauften.

Schulranzen

Mein Schulranzen war einer aus echtem Leder, geerbt von meinem älteren Bruder. Der hatte noch einen unverwüstlichen Stoff, der heute noch auf dem Dachboden als Behälter für Krimskrams dienen darf. Damals wurde noch viel Markenqualität aus Deutschland eigener Herstellung verkauft, bis man anfing, alles ins Ausland auszulagern, damit es “billiger” wurde. Dass die Kinder in den fernen Ländern dafür mit etlichen Giften rumhantieren durften, sollte uns nicht weiter interessieren, solange wir heute die “modernen Schulranzen” für wenig Geld im Online-Shop bekommen. “Made in Germany” war einmal.

Mein Schulweg

Mein Schulweg war nur ein paar Kilometer (später waren es dann 8 Kilometer) weit. Anfangs gab es noch kein Bus, später hatte ich eine Sonderfahrkarte für die Schule, weil ich weiter weg wohnte. Ein Fahrrad war schon ein Erlebnis und später, als die ersten ein Mofa hatten, gehörte so etwas bei einem Schüler schon zu einem Luxus. Meine Mutter hatte kein eigenes Auto, womit sie mich hinbringen konnte. Unsere Familie hatte nur eins. Heute sehe ich die Schulen dichtgeparkt. Es sind auch teilweise keine kleinen Autos mehr. Nicht selten stehen dort schon sündhaft teure Karossen von Schülern herum.

Schule

In der Schule hatten wir für den medialen Unterricht einen Medienbeauftragten. Der musste den Videorekorder oder den Tageslichtprojektor holen, falls man uns etwas zeigen wollte. War schon spannend so ein Projektor. In dem Lichtschein hatten wir Kinder oft Schattentiere erzeugt.

Für Erdkunde und noch so andere Fächer hatten wir große Karten, die man noch an einem Ständer aufhing. Auch einen riesigen Globus gab es. Erst dadurch wusste man, wie klein das Land Deutschland überhaupt im Verhältnis zu der Erde war (und heute im Bezug zu den CO2-Diskussionen, wo Deutschland auch als einziges Land diese führt). Erst durch Karten wurden einem die Verhältnisse und Relationen zu vielen bekannten Dingen dieser Erde bewusst.

Lehrer schrieben mit Kreide an die Tafel. Jeder Schüler hatte einmal Tafeldienst in der Woche. Eine undankbare Aufgabe, wenn Mitschüler diese aus Spaß mit bunter Kreide in den Pausen vollkritzelten.

Taschenrechner gab es erst später. Wir lernten noch komplexe Aufgaben aus der Physik und Mathematik auf dem Zettel lösen zu können. Ich kann mich noch an mehrere Seiten “Handgeschriebenes” erinnern, wo man für diese Art von Aufgaben heute nur noch einen einfachen stromunterstützten Taschenrechner benötigt.

Hausaufgaben gab es auch, aber diese konnte man in ein bis zwei Stunden erledigen. Wichtig war das, was man in der Schulzeit erledigen konnte. Für zuhause gab es nur noch ein paar Fleißaufgaben, um zu beweisen, dass man es auch verstanden hatte und die Aufgaben auch alleine lösen konnte. Der Nachmittag war daher für uns Kinder gedacht, denn wir hatten noch eine echte unbeschwerte Kindheit.

Klassenfahrten

Zum Thema Klassenfahrten hatte ich schon öfter was geschrieben: https://andreas-busch.de/?s=klassenfahrten

Nur kurz als Überblick:

Um das “Eigentliche” bei den Klassenfahrten geht es schon lange nicht mehr. Es geht nur noch darum, den Kindern ein möglichst “hippes Erlebnis” bieten zu können. Dass einige Eltern solche “Lustfahrten” aber oft nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen können, danach wird nicht mehr gefragt. Zum Glück gibt es gute Unterstützung aus den Hartz-IV Sozialkassen, damit auch ärmere Kinder eine Klassenfahrt zum Drogenkauf nach Kolumbien unternehmen dürfen …. Ironie aus.

Dabei sind die Lehrer nicht ganz unschuldig. Einige benutzen gerne die Klassenfahrten als bezahlte Urlaubsreisen für sich selbst.

Echte Straßenkinder

Nach den Hausaufgaben ging es raus auf die Straße. Früher fuhren dort nur selten Autos. Wir konnten dort Ball, Verstecker, Krieger spielen. Ein paar Hundert Meter gab auch noch eine echte große, unbebaute und wilde Wiese, mit Gräben und vielen Bäumen. Das war besonders geheimnisvoll, da man sich dort super verstecken konnte. Diese Wiese war voll mit wilden Kräutern und Pflanzen, die wild und prächtig wachsen durften. Kein Bauer fuhr dort und spritzte irgendwelches Gift darauf. Kein Rasenmäher oder Vertikutierer war nötig. Die Wiese holte sich aus der Natur das, was sie brauchte und von selbst aus dem Boden heraus, um gesund bleiben zu können.

Unsere Spiele waren alle stromlos und klimaneutral. Wir hatten im Sommer für die Spiele im Freien Fußbälle, Federbälle, Seile und Erbsen-Pistolen. In der Schule gab es draußen eine Tischtennisplatte, zu der wir manchmal hingingen. Manche hatten auch Tiere, mit denen man etwas (außer Frösche aufblasen) machen konnte. Den Nachbarshund beispielsweise, führten einige abwechselnd Gassi, während die Mädchen oft in Richtung des Reiterhofes zu den Pferden gingen.

Im Winter hatten wir unsere Schlitten. Gingen zur Sandkuhle, um dort vom Berg aus die Abfahrt zu nehmen, oder bauten noch nicht gegenderte Schneemänner(frauen). Mein Paradestück war damals ein Iglu im Kleinformat. Gebaut aus reinen Schneekugeln, wo die Lücken mit losem Schnee ausgefüllt wurden.

Manchmal trafen wir uns (oder je nach Wetterlage) auch bei den Nachbarskindern direkt zuhause im Zimmer. Wir spielten dann mit deren Sachen. Wir hatten Lego, Playmobil und auch Miniatur-Tiere. Manchmal spielten wir auch direkt am Tisch Memory, “Mensch ärgere Dich nicht” oder mit Blöcken und Bleistiften, Käsekästchen oder Schiffe versenken.

Kinderfernsehen

Abends, gegen 17:00 Uhr war für die meisten Kinder Schluss. Da kam das s. g. Kinderfernsehen. Eine Stunde lang, bis die Nachrichten kamen oder die Eltern etwas anderes sehen wollten, weil wir keinen eigenen Fernseher hatten.
An Hanni Vanhaiden und Meikel Katzengreis kann ich mich noch gut erinnern oder das feuerrote Spielmobil. Es reichte. Es war etwas Besonderes in den Flimmerkasten, nach dem anstrengenden Tobe-Nachmittag draußen, reinschauen zu dürfen.

Manchmal schaute ich noch Bildungsserien an. Man konnte z. B. Englisch lernen oder es wurde gezeigt, wie man Bilder malen konnte. Eine bekannte Serie blieb mir da noch in Erinnerung, da mein größerer Bruder später Bücher von denen zum Lernen hatte.

 

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https://youtu.be/ECDZ2leODL0

 

Abendbrot

Das Abendrot wurde gemeinsam eingenommen. Vater, Mutter und Kind(er). Manchmal saßen noch andere Kinder mit am Tisch, welche noch nicht nach Haus wollten und die Erlaubnis von den Eltern für eine weitere Stunde (oder bis zum Einbruch der Dunkelheit) bekamen.

Abends kam gelegentlich der “Große Preis” oder “Dalli Dalli” im Fernsehen. Spannende und spaßige Sendungen, in denen man teilweise auch noch selbst am Fernseher mitraten oder etwas lernen konnte.

Die großen Liveshows am Samstagabend waren ein Highlight, weil oft die ganze Familie versammelt vor dem (für uns damals riesigen) Röhren-Fernseher saß. Lichtgestalten wie Carell, Kuhlenkampf, Frankenfeld & Co. sorgten für hohe Einschaltquoten, während heutzutage Pimper-Shows, mit prominenten Kandidaten, die ihre Geschlechtsteile im Dschungel zeigen müssen, die notwendigen Einschaltquoten holen müssen.

Streamen, bis der Arzt kommt

Durch die heutigen Streaming-Angebote lassen sich große Kinofilme den ganzen Tag in der “Flimmerkiste” anschauen. Früher war es oft der Sonntag, wo man sich mit Freunden zum Kino-Nachmittag verabreden musste. Es war ein besonderes Highlight im Leben, da ein großer Saal voll besetzt mit vielen anderen Menschen und dem Popcorn auf dem eigenen Schoß etwas Besonderes war. Das eine damalige Kino in Varel war sehr umweltbewusst und klimaneutral. Man brauchte im Winter eine Jacke, da sie den Kinosaal nicht heizten. Daran kann ich mich noch gut erinnern, wie kalt das damals da einmal drin war.

Abends saß man gelegentlich mit der Stereoanlage im Kinderzimmer, um im NDR die neusten Songs aus den Hitparaden auf der Kassette mitschneiden (waren das damals Raubkopien?) zu können. Immer nur ärgerlich, wenn der Nachrichtensprecher da zwischendurch reinsprechen musste, weil es irgendwo eine Gefahrenmeldung gab. Da war die ganze analoge Aufnahme versaut.
Ansonsten hörte man auch Hörspiele. Am liebsten die gruseligen vor dem Zubettgehen.

Unter Strom

Heute sitzen die Kinder in Räumen voll mit Elektronik. Neben X-Box, CD-Player und dem PC dudeln weitere Geräte (alle netzgebunden) im Hintergrund während die Kinder auf dem Smartphone tippen oder spielen und nach Alexa rufen, damit sie mittels Spracherkennung die neusten Nachrichten in Form von “Was geht ab..?” nach “Facebook” online posten dürfen.

Kaufen kann man online und bezahlen mit Bitcoin. Ein Kredit ist mittlerweile auch kein Problem mehr. Alles auf Pump zu finanzieren ist ein neuer Trend, seit die Negativ-Zinsen die Runde machen. Ich musste damals erst sparen, bevor ich mir etwas kaufen konnte. Mit “Sparschwein” bringen die meisten nur noch einen sparsamen, ekeligen Menschen in Verbindung.

Alles was man will

Bekommen tut man mittlerweile alles im Internet. Kommt alles aus Fernost mit dem Flugzeug oder dem Schiff aus fernen Ländern zu uns. Schnell und günstig, damit die Kinder die neusten Smartphones erhalten.

Raubbau bei den Wäldern dieser Erde machen die Möbel-Discounter reich und die Kunden mit supergünstigen Möbeln glücklich. Händler vor Ort gehen kaputt, wenn sie nachhaltig Möbel produzieren wollen.

Auch muss man sich heute nicht mehr mit seinen Freunden treffen, um ihnen etwas erzählen zu können. WhatsApp macht es möglich. Direkt vom Klo zum Freund, von dort in die Gruppe und zurück. Man braucht nicht mehr aufstehen und rausgehen. Im Angesicht des Smartphones ist heute alles und in Echtzeit möglich. Das schlimme dabei ist, dass mittlerweile jeder belanglose Müll im niedrigsten Sprachniveau (… jo, was geht ab, mann ..? … voll krass ey alter …”) ohne eine Aussagekraft gezwitschert werden muss. Ich hatte im Blog schon einmal geschrieben, dass ich 90 % aller Nachrichten (damit auch 90 % des Energieverbrauches) für Müll halte.

Sofortkontakt

Für das gegenseitige Kennenlernen musste man noch raus in die Disco oder in irgend einem Bumsschuppen auf dem Dorf. Heute kann man sich zum sofortigen Rudelbumsen über eine App verabreden. Sackratten und Filzläuse für sofort. Ohne eine unnötige Warte- und Anbaggerzeit. Kein Wunder, dass es da zu so vielen unseriösen Begegnungen mit einem unvorhergesehen, abschließendem Ableben bei so einigen Frauen kommt.

Urlaub

Als Urlaubsziele gab es in meiner Kindheit nur klimaneutrale Ziele. Der Harz und das Sauerland waren unsere Orte, wo wir öfter hinfuhren. Noch heute kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, da es tolle Erlebnisse waren. Zudem waren wie nie allein. Meist fuhren Kinder, neben Onkel und Tante, von der Verwandtschaft mit.

Wer (so wie ich später bei der Bundeswehr) in diverse Länder, in das Ausland, durfte und die “Hinterzimmer” der s. g. tollen “Urlaubsländer” kennenlernen durfte, kann sich trotzdem noch heute über diese damaligen, weitgehend “klimaneutralen” Urlaube freuen.

Unser Deutschland bietet viele tolle Ecken, die man noch für sich entdecken kann. Wir sehen sie bloß nicht.

Der Blick der heutigen Kinder (mitsamt ihren oft selbst missratenen Eltern) ist verbohrt, manipuliert und aufgestachelt durch die Medien. “Papageien-Klöten im Dschungelcamp essen” und “Nackedei Pimpern auf Paradies Island” rocken eben mehr als der stinklangweilige Camping-Urlaub an der Nordsee, wo der Blick nur auf das Wasser geht.

Dass wir durch Massentourismus die Natur zerstören (Das “Great Barrier Reef” ist so ein tolles Beispiel), kommt vielen Klimahopsern nicht in den Sinn. Den Arsch einfach mal zuhause lassen, im Wald spazieren gehen, könnte auch der Natur helfen.

Wer aber heute noch nie in Afrika auf Safari oder in der Südsee tauchen war, gilt in eloquenten Kreisen als “Hartz-IV-Urlauber”, als “arm” oder auch gleich “asozial”. Abgesehen davon, dass sich ohnehin viele nur noch den Urlaub auf “Balkonien” oder in “Bad Meingarten” leisten können.

Lebensfreude

Und noch etwas für heutige Kinder Merkwürdiges: Wir hatten trotz dieser “Einfachheit des Lebens” keine Langeweile, sondern verspürten Lebensfreude. Vielleicht war uns bewusst, dass wir das, was wir hatten, schon sehr toll und nicht selbstverständlich war. Unsere Großeltern hatten unter dem Krieg gelitten und viele hatten nur Glück, damals mit dem Leben noch davongekommen zu sein. Wir waren alle von Haus aus gut behütet. Unsere Eltern hatten noch die Not am eigenen Leib kennengelernt. Unsere Mütter waren zu Hause oder auch nur Hausfrauen und für uns da, wenn wir aus der Schule kamen und etwas zu Essen haben wollten. Wir waren nicht allein, es war jemand für uns da.

So viel Vorspiel zu den eigentlichen Aussagen, die ich zu den hypnotisieren Massen bringen wollte.

 

Smombies

Folgendes sehe ich stellvertretend für viele andere Dinge des Lebens an. Nur heute fiel es mir wieder deutlich auf, als mir jemand fast vor das Auto lief, weil dieser Jemand nur auf sein Smartphone starren musste.

Ich fahre täglich an Haltestellen vorbei, wo viele Schulkinder auf den Bus warten. Auch sehe ich den Städten viele Kinder und Jugendliche laufen. Ist an sich nicht ungewöhnlich, aber das Bild ist in größten Teilen stets identisch und macht auch vor Erwachsene mittlerweile nicht mehr halt: Menschen mit starrem Blick, welcher auf ein Smartphone gerichtet ist. Dazu kommt, dass viele auch noch überdimensionierte Kopfhörer tragen und sich von Musik o. Ä. bedudeln lassen.

Mir kann keiner erzählen, dass die noch den Verkehr dabei wahrnehmen können. Besonders dämlich finde ich die Marotte, wenn diese Menschen ein Smartphone vor das Kinn halten und dann zu sabbeln anfangen. Besonders störend in kleineren Räumlichkeiten, wo man nie weiß, ob derjenige sich mit mir unterhalten will. Ich hatte das einmal in der Bahn, wo eine junge Dame eine Stunde lang laut und deutlich über belanglosen Mist mit ihrem Gesprächspartner quatschen musst. Das wäre allein für mich noch verschmerzen gewesen, wenn diese Dame nicht noch im besten Ghettoslang alles wiederholt kommentieren musste, was ihr Gesprächspartner ihr noch so ins Ohr säuselte.

Was mich persönlich stört, ist diese Selbstverständlichkeit. Es wird zudem auch überhaupt keine Rücksicht mehr genommen. Lauthals werden die Geräte genutzt, als wenn sie alleine damit unterwegs wären.

Denn sie wissen nicht, was sie haben

Die heutigen Kinder bemerken nicht, was für einen Luxus sie überhaupt besitzen. Alles was sie besitzen bedeutet, dass es ja auch erst mit hohem Einsatz von Arbeitskraft und Wertstoffen produziert werden musste und was sie benutzen, dass dafür ja auch etwas produziert werden muss. Im Fall eines Smartphones oder PC ist es der Strom beispielsweise, der für die meisten ja “nur” aus der Steckdose kommt (wie die Milch aus dem Supermarkt) und jederzeit verfügbar ist.

Wenn die Gretel-Jünger ihre Anhänger über WhatsApp & Co. zu den FFF-Demos aufrufen, läuft dahinter ein Aufwand, den sich nur wenige wirklich vorstellen können. Telekommunikation & Co. bedeuten (oh Wunder) auch Rechenleistung und damit am Ende der kompletten Infrastruktur auch Strom. Es wird immer mehr Strom benötigt, der nicht allein über Wind und Sonne produziert werden kann, da a) nicht immer die Sonne scheint und b) nicht immer der Wind entsprechend weht.

So pusten die Wohlstandsgören ihre abstrusen Forderungen nach mehr Klimaschutz in die Luft und tippen gleichzeitig wie wild, während sie dabei hüpfen, auf ihren Apple iPhones die Nachrichten ein, bevor sie ihre Akkus (gebaut mit Bodenschätzen aus Afrika) wieder aufladen müssen.

“Wohlstandsgören”

Die von der Technik verwöhnten meisten Bälger wissen überhaupt nicht, was ihre Gerätschaften mit der Umwelt anrichten oder schon angerichtet haben. Das, was sie in Händen halten, ist zu einer puren Selbstverständlichkeit geworden. Sie sabbeln von Stromsparmaßnahmen und Klimarettung, schicken aber ihre Videos millionenfach in die ohnehin schon überhitzten Clouds der vielen weltweiten Rechenzentren hoch.

Sie demonstrieren für eine saubere Umwelt mit biologischer Landwirtschaft und gehen anschließend nach McDonalds, um den verpackten veganen Cheeseburger zu essen und den lactosefreien Milch-Shake aus dem Becher saufen, weil Mutti zuhause nicht mehr gesund kochen kann (oder will, falls sie überhaupt noch da ist).

Die moderne Gesellschaft der “Umweltschützer” missbrauchen mit diversen Mitteln ihre Umwelt, um danach als Öko-Retter genau diese verbrauchten Mittel wieder heuchlerisch anzuprangern. Sie sehen nicht, dass sie es sind, die genau diese Mittel selbst vorher noch massiv mit verbraucht haben.

Fingerpointing

Aber genau diese demonstrierenden Menschen zeigen mit dem Finger auf die anderen, die nicht mitmachen wollen. Aber sind es gerade die anderen, die erkennen, dass sich der Kreislauf unaufhaltsam weiterdreht und man nur weiterkommt, wenn ein konsequenter Stopp die Folge wäre. Das Problem wäre nur: Das ist nicht mehr möglich. Die Abhängigkeit ist mittlerweile zu groß und wir können auch in absehbarer Zukunft nicht auf die herkömmlichen Mittel verzichten.

Liebe FFF-Generation. Wenn ihr mir was von der Klimarettung & Co. erzählen wollt, dann schafft zuerst euren eigenen Rahmenplan: Verzicht auf Smartphone, PC & Co., nachhaltig selbst Obst und Gemüse anpflanzen, beim Bauern vor Ort kaufen, Verzicht auf Auto, Flugzeug, Bahn und Schiff, keine Markenkleidung, sondern selbst nähen. Wasser aus dem Bach.

Abgesehen davon sind eure Forderungen ohnehin nur Forderungen von anderen, die ihr alle weiter ohne nachzuprüfen oder zu hinterfragen aufgenommen habt. Ihr seid wie eine trampelnde Herde Schafe. Das Leitschaf blökt und ihr blökt alle hinterher. Nur der letzte in der Reihe würde vielleicht fragen, wofür hier überhaupt geblökt wird.

Wisst ihr überhaupt, was wirklicher Verzicht bedeuten würde?

Dann fragt einmal eure vielleicht noch lebenden Ur-, oder Großeltern. Die Generation, welche den Krieg mitsamt seinen Entbehrungen noch miterleben musste. Hunger, Durst und Kälte waren bei einigen die ständigen Begleiter. Eure Forderungen würden an euch selbst in der Realität wie eine Seifenblase zerplatzen.

Ihr liebe Kinder, habt einen Energieverbrauch, den wir als Kinder niemals hatten. Ich hatte es oben schon einmal dargelegt, wie meine eigene Kindheit aussah. Geht zurück zu den Wurzeln und dann sprechen wir weiter. Aber wollt ihr das? Allein der Verzicht auf Smartphones & Co. wäre hier tragend. Schafft ihr das wirklich auf WhatsApp& Co. verzichten zu wollen und falls ja, für wie lange?

Dreht die Hauptsicherung zuhause raus. Schafft ihr eure Wäsche selbst von Hand zu waschen? Könnt ihr abends mit einer Kerze noch lesen? Wärt ihr in der Lage allein draußen im Wald “alternativ” zu überleben?

Davon spreche ich nicht

Nein, ich spreche nicht davon, dass es den Klimawandel nicht geben würde. Den Klimawandel gibt es und das schon seit Millionen von Jahren. Der läuft automatisch ab, ohne dass wir darauf Einfluss nehmen könnten. Es gab schon immer und gibt die Kalt- und Warmphasen auf der Erde. Im Moment befinden wir uns in einer Warmphase. Da wir uns nur anhand von den bekannten Wetteraufzeichnungen (ein Fliegenschiss im Verhältnis der übrigen Erdzeit) orientieren, ist es zwar korrekt, dass es immer wärmer wird, aber das passierte auch vor Millionen Jahren immer mal wieder so. Mit der Kälte nicht anders.

Fragwürdige Vorbilder

Worüber man eher sprechen sollte, ist die persönliche Einstellung zu vielen Dingen. Wer beispielsweise wie blöde die moderne Elektronik nutzt, auf Demos tippend und filmend mit seinem iPhone-Smartphone läuft, aber gleichzeitig das Energiesparen einfordern möchte, handelt heuchlerisch. Ebenso verhält es sich mit vielen anderen Dingen, wie z. B. Flugreisen in den Urlaub, aufgrund dessen die deutsche Greta-Vertreterin Luisa Neubauer auch ihren Spitznamen “Langstrecken-Luisa” bekam (und wo noch viele andere weiter Dinge von ihr zu klären wären).

Die da, die da, freitags ist sie nie da..!

Warum es wenige Vertreter es schaffen, so viele Menschen zu mobilisieren? Habt ihr Geschichte in der Schule gehabt? Nein, ihr seid freitags nie da, weil ihr die Schule schwänzt, denn dann hättet ihr erfahren können, dass hinter wenigen, immer noch viele andere mit eigenen Interessen standen. Verkauft wurde es als etwas Gutes. Heute wie damals schon.

Adolf beispielsweise, der vielen scheinbar den Wohlstand mit Arbeit und Geld brachte. Der wäre alleine nie so weit gekommen, sondern umgab sich mit einem Pulk von vielen Interessengruppen und Nutznießern. Viele bekamen nach ’45 leider nur einen plötzlichen Gedächtnisverlust, machten aber ungehindert weiter. Später auch in der DDR. Viele ehemalige Größen der “Mauerschuss- und Spione”-Partei fanden sich plötzlich in demokratischen Parteien wieder und hatten plötzlich ihr Gewissen wiederentdeckt.

 

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https://youtu.be/VUosAGDM8Sg

 

Packt euch an die eigenen Nasen

Zudem gibt es -zig weitere Möglichkeiten, wo jeder Einzelne von euch Kindern etwas machen könnte. Sei es bei den Lebensmitteln oder auch Urlaubsreisen. Klimarettung? Aber gerne, nur nicht bei euch selbst, wie es oftmals scheint.

Erst gestern habe ich ein Bild von den s. g. Klimaschützern gesehen. Alle mit ihren Smartphones unterwegs. Wisst ihr, dass für das Material dieser Geräte u. a. Afrika ausgeplündert wird, Menschen für wenig Lohn das Zeug aus dem Boden holen müssen? Ihr seid mitverantwortlich, dass sich andere deswegen auf die Flucht begeben müssen.

Von 0 auf 100 oder umgekehrt?

Ich spreche also keineswegs davon, dass man so weitermachen sollte wie bisher, sondern davon, dass wir nicht so einfach einen Schalter umlegen können, ohne uns über die eigenen Konsequenzen daraus bewusst zu werden.

Wir befinden uns in einer Abhängigkeit, die viele nicht mehr erkennen. Unser ganzes System beruht darauf. Wir können z. B. nicht komplett auf Kohle verzichten, wenn wir beispielsweise Stahl und andere Dinge weiter erzeugen möchten und auch müssen. Wir können nicht allein auf Sonne und Wind setzen, wenn wir Sicherheiten bei der Spannungserzeugung benötigen.

Der Rubel muss rollen

Dass was ihr fordert, ist das Wasser auf den Mühlen anderer. Sämtliche (fragwürdige) Maßnahmen, welche zukünftig für den Klimaschutz (wie z. B. die CO2-Steuer) erfolgen werden, werden in erster Linie die Taschen anderer füllen. Und dann noch bei denen, die man für die vielen Umweltsünden vorher schon normalerweise in Haftung hätte nehmen müssen.

So war damals mit dem Grünen Punkt auch. Der Müll ist nicht weniger, dafür aber sehr viel teurer für jeden einzelnen geworden. Noch immer werden Pralinen 10-mal in diversen Folienpapieren eingepackt, bevor man sie essen darf. Jeder Verbraucher zahlt diesen Grünen Punkt auf den Waren über seine Kassenrechnungen mit.

Autos hätte man beispielsweise schon vor Jahrzehnten anders bauen können, wenn die Industrie es zugelassen hätte. Die Pläne für spritsparende und langlebige Fahrzeuge (Magnet- und Keramikmotoren, Wasserstoff, Ersatzstoffe für Diesel) lagen ja schon vor. Wurden aber teilweise aufgekauft und verschlossen, weil sonst viele nicht mehr weiter hätten verdienen können oder zu einer ernsthaften Konkurrenz geworden wären. Auch der Staat profitierte davon und zwar in Form von ständigen riesigen Steuereinnahmen. Keiner schlachtet die Kuh, die ständig Milch gibt.

Fremdgesteuert

Ihr FFF-Kinder seid wie einfache Marionetten, geführt an den dünnen, fast nicht sichtbaren Fäden, welche von anderen gehalten werden. Kinder mit ihren strukturierten kindlichen Denkweisen, eignen sich prima für massenhafte Manipulationen. Ihr seid der Beweis dafür, wie gut so etwas in der Praxis funktioniert, was Le Bon schon beschrieb.

Die Geister, die ich rief

Ihr werdet es erst dann merken, wenn ihr selbst eines Tages angehalten seid, euer eigenes Geld verdienen zu müssen. Sofern ihr einen tollen Job haben solltet, werdet ihr es nicht merken, aber die, die heute noch auf den Straßen demonstrieren, welche sich dann vielleicht in prekären Arbeitsverhältnissen befinden oder arbeitslos werden sollten, werden die heutige Zeit nachträglich dann noch verfluchen wollen.

Ach ja, zum Schluss noch Empfehlungen von mir. Ich empfehle einmal George Orwell “1984” oder auch das Buch “Die Welle” zu lesen. Beide zeigen interessante Parallelen zu der heutigen Gesellschaft, deren Verhaltensweisen und Denkstrukturen.

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4 comments on Liebe “Fridays for Future”-Kinder

  1. Hervorragender Text. Gut auf den Punkt gebracht. Zu dem Naturzustand werden alle spätestens nach dem Eintreten der kommenden Finanzkrise zwangsweise gelangen. Es ist nicht die Frage ob sie kommt, sondern wann sie eintritt. Und das kann über kurz oder lang recht schnell passieren.

  2. Schreibe darüber, dass die FFF-Hauptverantwortlichen in Varel in den Ferien selbst den Flieger benutzt hatten. Da gab es keine Demos mehr, weil sie auf Städtereise im Ausland waren. Unser Lehrer verlangt ein Mitmachen, da ich sonst allein in der Schule wäre. Ich hatte mich an dem Tag verpisst, fiel nicht weiter auf.

    1. Ja, ich hatte das schon hier im Blog. Da gab es das NWZ-Video (wenn es nicht schon gelöscht wurde) wo die beiden Vareler Haupt-Fraggles (kennst Du sicher) erzählten, dass die Demos in den Ferien ausfallen würden weil der eine einen Segeltörn unternimmt und der andere nach London fliegen wollte. Wenn ich es wiederfinde, stelle ich den Link hier in den Kommentar.

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