Der erste systematische Genozid des 20. Jahrhunderts

Der erste systematische Genozid des 20. Jahrhunderts

Was war der erste systematische Genozide (Völkermord) des 20. Jahrhunderts und von wem wurde dieser begangen?

Der Völkermord an den Armeniern war einer der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts. Er geschah während des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der Regierung vom Osmanischen Reich.

Beim Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich wurden ab 1915 wurden bis zu 1.500.000 Armenier und mehrere 100.000 Angehörige anderer christlicher und muslimischer Minderheiten ermordet. Das Ziel: ein ethnisch und religiös homogener türkischer Staat.

Die Türkei leugnet den Völkermord bis heute. Nach der offiziellen Darstellung der türkischen Regierung sind die ermordeten Armenier und weitere christliche Minderheiten lediglich Opfer der Wirren des I. Weltkriegs. Wer letzteres behauptet, wird in der Türkei als Vaterlandsverräter, Lügner oder Verschwörungstheoretiker verunglimpft.

 

Weiterführender Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.