Neulich im Supermarkt…

Neulich im Supermarkt…

Es gibt Zeiten im Leben, wo ich als Kunde besser nicht einkaufen sollte und wo ich auch nicht als Verkäufer oder Kassierer im Supermarkt arbeiten oder gar tauschen möchte.

Eine Obstabteilung im Supermarkt. Eine junge Mutter (so um die 20) mit Kleinkind und der Oma im Schlepptau. Dem Kind ging es schon nicht mehr ganz so gut. Vielleicht gab es ja „Gammel-Früchte“ neben den ganzen Äpfeln, Bananen und sonstigem Zeugs. Auf jeden Fall musste das Kind dort im Gang seinen Mageninhalt appetitlich entleeren. Zum Glück gab es ja die Oma (jetzt weiß ich, warum die mit dabei war), die dank dort bereitgestellter Tücher (ein vorbildliche Obstabteilung übrigens) das rasch wieder aufwischen konnte. Warum dem Kind schlecht wurde oder war, war nicht zu erkennen. Ich vermute mal aufgrund der Ausdünstungen von den glyphosathaltigen Produkten der Marke Monsanto, die heute in fast sämtlichen Naturprodukten vorkommen.

Auf jeden Fall ging es nun weiter Richtung Fleischtheke. Aber auch dort muss es wohl „Gammel-Fleisch“ gegeben haben, da das Kind sich zum zweiten Mal und hier direkt vor dem Tresen seiner Magen-Reservetanks entledigen musste. Interessante Erfahrung was so ein Mageninhalt von einem Kind (anatomisch gesehen) vorher doch so alles (vielleicht neben Eis und Süßigkeiten) so alles aufnehmen konnte. Zum Glück war aber ja gleich die „Putz-Oma“ tüchtigerweise wieder an ihr Werk gegangen und hat die breiige Soße vom Fußboden gewischt. Normal hätte man ja vielleicht schon vor dem Einkauf einmal auf das Wohlbefinden vom Kind achten können, aber spätestens doch nach der Obstabteilung, hätte die gute Frau ja mal nachdenken können, ob man mit dem Kind nicht hätte lieber zum Arzt oder besser gleich nach draußen gehen sollen.

Sollte man jetzt meinen, dass jetzt vielleicht Schluss gewesen wäre, wurde man etwas weiter vor dem Kassenbereich eines Besseren belehrt. Auch hier gab es noch eine Zugabe in Form vom restlichen Mageninhalts des Kindes…

Ich fragte mich ernsthaft. Wo kommt das jetzt noch alles her? Kaum noch erkennbar, ob es überhaupt noch feste Bestandteile gab und nicht vielleicht schon die Eingeweide zu Mus verarbeitet worden sind. Armes Kind, möchte man jetzt denken, konnte es denn vor lauter „Reiherei“ überhaupt noch Luft holen?

Wer aber auf jeden Fall Luft holen konnte war die Mutter. Selbige beschloss (vermutlich allein, weil die Oma noch mit dem Wischen beschäftigt war) nach dem Besuch der Kasse und der Bezahlung noch dem Info-Tresen einen persönlichen Besuch abzustatten. Sicherlich um sich persönlich noch für die Verschmutzung zu entschuldigen, dachte ich noch… Aber nein, es wurde sich hörbar für andere Kunden nun über die arme Kassiererin beschwert. Diese hätte das reihernde Kind doch in der Nähe ihrer Kasse sehen müssen. Das wäre doch das mindeste gewesen, eben die Kasse zu verlassen, andere Kunden warten zu lassen, nur um die Kotzbrocken von dem Kind hilfreich wegzuwischen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Es gab eine offizielle Entschuldigung wegen dem „unverschämten und skandalösen Verhalten“ der Kassiererin.

Nun bin ich mal auf meinen nächsten Einkauf in diesem Supermarkt gespannt. Wenn dort dann der 1. FC Schnapsdrossel nach dem Spiel (voll im Suff und mit vollem Magen- und Darminhalt) dort noch einkaufen gehen will, hau ich aber lieber vorher ab….

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