„Kampf gegen Rechts“

Der „Kampf gegen Rechts“ ist im Grunde meist nur ein Synonym für einen Kampf gegen Andersdenkende, Systemkritiker und unliebsame Konkurrenten. Das konnte sich aufgrund der deutschen Geschichte jahrelang fest in das Mark der Bürger brennen, so dass man dieses nicht mehr weiter zu hinterfragen hat.

Weiterhin verhält es sich so, dass man in der Gruppe „Kampf gegen Rechts“ gemeinsam am Futtertrog mit den anderen Tieren (darf man Schweine sagen?) sitzen darf. Fördergelder und Steuermittel lassen sich eben so leichter bekommen bzw. erschleichen, als wenn man „nur mal anderen Mitmenschen helfen“ möchte.

Es gibt abertausende und andere ehrenamtliche Hilfs-Organisationen die regelrecht um Fördergeld „betteln“ müssen, weil sie nicht offiziell unterstützt werden (dürfen oder können). Ich kenne sogar einige, die ihre Hilfs-Organisation wegen finanziellen Schwierigkeiten schließen mussten. Aber sobald es nur heißt „Kampf gegen Rechts“ fließen wie im Schlaraffenland die ganzen Gelder (schon mal einer gefragt, wo diese Summen von Fördergeldern überhaupt alle herkommen, wo doch Fördergelder für andere wichtige Dinge sonst angeblich fehlen..?).

Ich kann nur allen anraten, wenn man Menschen helfen möchte, seine Parole gleich am Anfang unter dem Banner „Kampf gegen Rechts“ zu hängen. Ein paar einfache Beispiele gefällig?

  • Alte Omas und Opas im Altersheim unterstützen? Kein Problem. Wir schützen die alten Leute mit „Kampf gegen Rechts“ und schon fließen die Gelder, womit wir dann die ganzen Bücher zum Vorlesen kaufen können.
  • Der Obdachlose auf der Straße? Kein Problem. Wir unterstützen die Obdachlosen im „Kampf gegen Rechts“ und schon fließen die Gelder für warme Klamotten, Essen und eine zeitweilige Unterkunft.
  • Ausgesetzte Tiere und Tierheime bzw. Tier-Auffangstationen. Natürlich auch die müssen im „Kampf gegen Rechts“ unterstützt werden. Und es wäre ja nicht das erste Mal, dass ein rechter Kampfhund auf Links umerzogen werden müsste.

Warum ist da noch keiner darauf gekommen? Willkommen im Land des alltäglichen und absurden Wahnsinns.

Alle beteiligten Mitglieder in dieser Antifa-Vereinigung täten gut daran, sich mehr um die wahren Probleme in dieser Gesellschaft  zu kümmern und auch einmal die anderen Dinge mehr zu hinterfragen. Noch immer gibt es Ungerechtigkeiten wie  Armut, Obdachlosigkeit, prekäre Jobs  etc.. Würde man diese Zustände beseitigen, wäre eine Frage nach Rechts oder Links (und auch die Frage nach dem Kampf) überhaupt nicht mehr nötig. Solange man aber Teile der Gesellschaft abhängt oder diffamiert, nicht mit denen spricht, wird sich nichts ändern.

Nochmals. Es gibt bestehende Gesetze und Normen und würde man diese real umsetzen, wäre der „Kampf gegen Rechts“ so überflüssig wie ein volles Dixi-Klo. Wirklich Rechtsradikale verhalten sich nicht gesetzeskonform, wenn sie z. B. gewaltbereit sind und sich dementsprechend verhalten. Der Rechtsradikale ist kein Rechtsradikaler sondern schlichtweg ein Krimineller und nichts anderes. Und warum nur „Kampf gegen Rechts“? Was ist mit den Linksetremismus, wenn man schon dabei ist. Ach ja, sorry, ich vergaß, diese sind ja schon beim „Kampf gegen Rechts“ dabei.

Die wahren Kriminellen sitzen aber weiter hinter ihren Schreibtischen und schauen dem Treiben der Dummen hier auf der Straße weiter genüsslich zu, während andere die Fördergelder im „Kampf gegen Rechts“ munter weiter einstecken.

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