Gemeinschaften in der Fremde

Das Islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora

Ich gebe zu, ich selber hatte das gar erst nicht verstanden, bis mir jemand den Satz noch einmal etwas deutlicher vorlas und ich dann verstand, was hier an diesem Satz eigentlich wichtig war:

10.

Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren religiösen Hauptpflichten nachkommen können. Das islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten.

aus:

Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.

Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft.

http://www.zentralrat.de/3035.php

Ich hebe die wichtige Passage (um die es geht) daraus noch einmal hervor:

Das islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten.

Mit anderen Worten: Unsere Rechtsordnung gilt für die Muslime nicht. Da aber das islamische Recht die Muslime verpflichtet, müssen sie sich an die lokale Rechtsordnung halten. D. h., dass das islamische Recht damit über die lokale Rechtsordnung gestellt wird.

Häh..? Habe ich das jetzt wirklich korrekt verstanden..?

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