Gehört der Islam zu Deutschland …

… oder wie „passt“ er überhaupt zu Deutschland?

Die aufgeregten Diskussionen nach Seehofers Aussage, zeigen mir einen Haufen aufgeregter Menschen, die sich auch ein Hühnerkostüm anziehen und damit auf den Hühnerhof zum „Bauernball im Hühnerstall“ laufen könnten. Kaum einer beleuchtet das Thema „Islam“ weiter genau. Alles zielt meist nur darauf ab, immer eine Einmischung in die „Religionsfreiheit in Deutschland“ sehen zu wollen, welche als Grundrecht im Grundgesetz normiert ist.

Intelligente Diskussionen, welche beide Seiten, also Pro und Contra beleuchten,  können daher schon gar nicht mehr geführt werden und sind auch kaum zu finden (jeder solle mal selbst bei Google nach neutralen Aussagen suchen). Kritik (selbst konstruktive) an den Islam wird immer gleich von anderen Seiten bewusst in Richtung „Rechts“ und der AfD (obwohl es dort ja auch welche gibt, die zum Muslim wurden) gerückt. Dass diese letztendlich davon aber eher profitieren, merken viele der versifften linken bzw. Antifanten oder die anderen grünen Dämchen und Männchen nicht.

Es ist doch wie in der Werbung. Dass was man nicht soll, macht doch gerade erst richtig neugierig, Spaß und gibt Auftrieb, es gerade erst dann recht zu tun und das geht dann soweit, bis es sich in ein Chaos auf den Straßen äußert, wo sich wieder alle gemütlich die Köpfe einschlagen oder sogar aufschlitzen dürfen. Und andere, also die „rechten Dämlacks“ (grölende kahle Köpfe mit Springerstiefel), die von der Geschichte überhaupt nichts verstanden haben („Was hatten die Nazis mit dem Islam zu tun“) und die heutige Situation erst recht nicht begreifen, sowieso unfreiwillig damit Auftrieb bekommen, merken alle Diskutanten vor lauter Aufgeregtheit nicht.


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Wie psychologisch raffiniert die Politik und Wirtschaft es bei anderen (eigentlich noch wichtigeren) Themen macht, hatte ich ja unlängst in den folgenden Artikeln wie z. B. hier und hier kurz dargelegt. Kaum einer der Bürger bekommt mit, wie die allgemeinen Enteignungen immer weiter voranschreiten. Selbst beim Diesel (die „kalte Enteignung“) merken die meisten kaum, wie bescheuert die gewollte Diesel-Verbannung ist und später auf das eigene Portemonnaie gehen wird und andere damit nur wieder abkassieren wollen bzw. damit abkassieren werden. Hier wäre es m. M. nach noch wichtiger die Diskussionen von anderer Seite weiter zu beleuchten, so wie der bekannte Jean Pütz beispielsweise es immer mal wieder tut.

Aber zurück zum Islam. Auch heute war wieder in den Nachrichten zu lesen, dass Seehofer noch einen nachlegen konnte, indem er nun auch noch folgendes sagte:

„… Die Binnengrenzkontrollen müssen so lange ausgeführt werden, solange die EU es nicht schafft, die Außengrenzen wirksam zu schützen und zu kontrollieren …”

Auch hier war der Aufschrei wieder ganz groß. Man konnte sicher sein, dass sich auch hier wieder bekannte Personen, wie Claudia Roth, sich zu Wort melden mussten.

Ich finde, die beiden „Damen“ (siehe auch folgende) machen es sich wirklich zu einfach. Die Aussage von der abgebrochen grünen Studentin Katrin Göring-Eckardt zum Islam, ist auch wirklich zu banal. Dass man ihr indirekt eine Qualifikation für ein hohes politisches Amt abspricht; ich kann es nachvollziehen.

Nun aber zurück zu dem bayerischen Prachtkerl und seiner neusten Aussage „Binnengrenzkontrollen“. Wie passt Seehofers Aussage auch zu einer Forderung der AfD (siehe nachfolgenden Link zum entsprechenden Blog-Artikel von mir), wo es um Grenzkontrollen ging.

Wie passt der Islam zu Deutschland?“ Diese Frage stellte ich mir, kurz nach der Debatte um die Aussage von Seehofer, die ich hier ja auch schon kurz (am Ende des u. a. Artikels) angesprochen hatte:

„Tage der offenen Türen“ bleiben für das Volk, Gated Communities für die Eliten

Ohnehin geht nicht nur mir, das ganze Geschwafel um die vielen Religionen und Weltanschauungen mittlerweile penetrant auf die Nerven. Man muss immer mehr aufpassen, zu wem man was und wann sagt, damit sich keiner beleidigt fühlen kann. An was ich beispielsweise glaube, wie ich einiges selbst so sehe, habe ich im folgenden Artikel schon einmal versucht darzulegen:

Der Unterschied zwischen Agnostiker und Atheisten (sowie Monotheisten und Polytheisten)

Mittlerweile gibt es so viele (für mich auch teilweise abstruse) Religionen und Weltanschauungen (wie z. B. die Religionsparodie „Fliegendes Spaghettimonster), wo man sich eher einmal Gedanken machen sollte, wofür überhaupt und was wollen die damit noch bezwecken und noch viel wichtiger, warum gehen manche damit ihren Mitmenschen auf den Zwirn und (noch viel wichtiger) warum müssen/sollen auch diese noch von anderen akzeptiert werden? Wenn dann auch noch Fördergelder gezahlt und eingesteckt werden dürfen, werde ich auch bald eine neue Religion gründen müssen. Ach so, ja, gibt es ja bereits. Die Kirchensteuer haben wir ja bereits und bei beispielsweise anderen hat man die bisherigen Fördermittel i. H. von 3,27 Millionen Euro bereits im letzten Jahr drastisch gekürzt. Hätte ich mit einer neuen Religion dann wohl eher schlechte Aussichten.

Für mich sehe ich die Religionsfreiheit ganz einfach. Falls jemand meint, dass seine Religion vorschreibt, dass er mit grünen Haaren bei Vollmond, nackt im hohen Gras, singen und hüpfen und sich dabei seiner Notdurft entledigen soll, dann soll er das bitte machen, aber eben so, dass ich nicht dabei nachts gestört werde und auch nicht am nächsten Tag in seinen „Haufen“ treten muss oder die Stadt nun mit Steuermitteln (Geld von anderen zahlenden Bürgern) die Wiese von der Hinterlassenschaft säubern lassen muss. Übrigens ein beliebtes Argument von so manchen Hundehaltern „Wieso den Haufen wegmachen? Ich zahle dafür doch Hundesteuer …“

Auch sollte man sich vor Augen halten, dass manche irre Menschen ihre Religion bzw. Weltanschauung mit Gewalt durchzusetzen versuchen. Dabei lasse ich die christlichen Kirchen bewusst nicht aus.

In der Vergangenheit gab es bei den großen Religionen immer sehr viele Kriege. Dass dabei meist nur die Religion in der Vordergrund geschoben wurde, obwohl es um ganz andere Dinge ging, sollte normal eigentlich jeder kapieren können.

Schauen wir uns doch einmal den „friedlichen Islam“ an.

Der Islam: 548 Schlachten – 278 Millionen Tote (Übersetzung von EuropeNews / 29 April 2011)

Dass die Christen sich auch nicht gerade dahinter verstecken müssen, zeigt das folgende Video und das beschränkt sich „nur“ auf die bekannten Kreuzzüge:

Die Kreuzzüge im Überblick

Keineswegs möchte ich hier damit nun aufzeigen, dass eine Religion schlechter bzw. besser als eine andere ist oder irgendwelche Vergleiche anstoßen. Aber die Geschichte zeigt mir, wie „im Namen der Religion“ sich die Menschen schon seit über 2.000 Jahren die Köpfe eingeschlagen haben und keine Religion sich die Hände in Unschuld waschen sollte. Selbst heute werden ja noch Kriege auf der ganzen Welt geführt. Die Liste der Kriege, gerade bei den großen Religionen, könnte man also beliebig erweitern. Wer mir gegenüber behaupten will, dass seine Religion (bis vielleicht auf sehr wenige Ausnahmen) absolut friedlich sei, den würde ich auf seinen Geisteszustand hin befragen wollen.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass für mich immer das Für- und Miteinander wichtig sind und ich vieles nicht davon abhängig mache, ob einer „Arm“ oder „Reich“, „Weiß“ oder „Schwarz“, An „dies“ oder an „das“ glaubt.

Wenn man aber ehrlich ist und nur ein wenig Grips (einige besitzen dort eher „Gips“, ich weiß …) im Schädel besitzt, dann weiß man auch, dass eine Religion oft nur ein vorgeschobener Grund dafür war, andere Länder und Besitztümer zu erobern und die dortigen Menschen zu willigen Sklaven zu machen.

Die Religion steht für mich daher oft nur stellvertretend als Synonym für „Macht, Gier und Besitz“. Im Namen der Religion lassen sich viele Dinge rechtfertigen. Schon der bekannte Satz (den es übrigens auf christlicher -Fegefeuer- und islamischer Seite -Dschahannam- gibt):Dafür brennst Du im nie endenden Feuer der Hölle …„, lässt viele Menschen über ihren eigenen Schatten springen und Dinge tun oder akzeptieren, welche sie sonst so nie tun würden.


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Ich will nicht alle Religionen kritisieren, da ich meinen eigenen Standpunkt ja schon (s. o., im anderen Artikel) erklärt hatte. Ich bin mir aber sicher, dass es irgendwo in der sehr fernen Vergangenheit ein paar sehr gute „Menschenmanipulierer“ (heute sind es die bekannten Psychologen) gab und (noch mehr als heute) sehr naive Menschen, die alles glaubten und sich so prima an der Nase herumführen ließen. Meine These geht daher auch diese Richtung, dass so erst recht viele der uns heute bekannten Religionen und Weltanschauungen entstehen konnten, aber letztendlich alle auf einen wahren Kern beruhen. Selbst heute funktioniert es ja noch, wenn man sich neue, moderne Sekten und andere Führer und ihre Anhänger so anschaut. Es gibt immer einen oder mehrere „Verführer“ und die dazugehörigen „Verführten“.

Ich möchte aber nicht zu sehr abschweifen (ich mache es manchmal gerne), da das Hauptthema ja der der Islam ist. Was jemand glaubt, kann er meinetwegen gerne glauben, soll mich damit aber in Ruhe lassen, wenn es mich nicht interessieren sollte. Ich möchte damit auch nicht belästigt werden. Dazu gehört für mich eben auch, dass ich keine Kirchen jeglicher Art „mehr“ in meiner Umgebung haben möchte und schon gar nicht so etwas wie hier, wenn ich morgens in Ruhe auspennen möchte. Darf ich mit meiner Kettensäge nachts, frühmorgens oder in der Mittagszeit etwa Holz sägen oder Pfähle 20 Meter tief in den Boden rammen, sodass die Erschütterungen noch kilometerweit zu hören und zu spüren wären?

Das man scheinbar versucht, so etwas integrieren zu müssen, zeigt mir beispielsweise diese furchtbare Kunstaktion in Mainz. „Geschrei“ und „Kirchenglocken“ wechseln sich ab. Ist das gewollte Integration oder doch eher „Folter zum Anhören“? Wer kommt auf solche irren Ideen?

Abgesehen davon, würde ich auch gerne die christlichen Kirchenglocken zu bestimmten Zeiten verbieten wollen; gerade wenn es auch noch welche von „Onkel Adolf, der Nazi-Sau“ sind. In Süddeutschland wurde ich auch schon mal von Glocken (wenn es wenigstens die „Glocken“ von der Resi gewesen wären) „aus dem Bett geworfen“. Nicht dass her noch einer behaupten kann, ich würde mich nur gegen Muezzin-Rufe wehren wollen.

Und ich möchte nicht auch noch für diese in irgend einer Art bezahlen „müssen“. Denn nicht anders kann ich sonst dieses hier sehen, über das die Mehrzahl zwar lieber offen schweigt, aber im eigenen Haus sich umso mehr darüber beschwert, wie ich es immer wieder bei Verwandten, Freunden, Bekannten und Kollegen erfahren darf (ich schweige dann oft genüsslich und höre aufmerksam zu, bis ich dann gefragt werde …).

Antrag auf Mietzuschuss in Varel vertagt

Dass es mittlerweile 3 Moscheen in Varel gibt, wissen nur wenige hier in Varel (viele schauen mich dann immer wie ein kaputtes Auto an, da die die meisten nur von einer wissen). Ich muss mich jetzt hier dazu nicht weiter äußern (hatte ich ja schon passenden Artikel), aber kritisiere ich die Informationspolitik gegenüber den Bürgern in Varel. Dass ich selbst überhaupt darauf aufmerksam wurde, habe ich einem Leserbrief von Peter Richter zu verdanken, welcher in der Nordwest-Zeitung (auch online)  zu lesen war.

Dass sich mal ein Politiker von der CDU, hier Hergen Eilers, generell auch zu der Moschee offen geäußert hat, hat Seltenheitswert in der sonst so ruhigen Politik von Varel (selbst die „Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL“ scheint in eine Art „Dämmerschlaf“ gefallen zu sein):

Ja zur Moschee – ein Fehler?

Offiziell erfuhr man eigentlich wenig davon. Auch in der Presse nicht. Es wundert mich persönlich daher auch nicht, dass er relativ kurz danach, sein Mandat für den Kreistag abgab. Mag sein, dass es damit nichts zu tun gehabt hat. Die offizielle Begründung liest wie folgt (kurz und knapp):

Hergen Eilers gibt Mandat ab
https://www.nwzonline.de/friesland/politik/varel-friesland-kreistag-hergen-eilers-gibt-mandat-ab_a_50,1,452392589.html

Wie gesagt, ich habe dazu zwar eine andere Meinung, ich kann damit aber auch völlig falsch liegen. Ist mir aber auch völlig egal und auch nicht verwunderlich, da die Politik vieles ja hinter verschlossenen Türen beschließt und die Bürger nur andere „neutrale Aussagen“ bekommen sollen, damit sich keiner über tatsächliche Wahrheiten weiter aufregt oder irgendwelche Emotionen weiter hochkochen. Auf jeden Fall habe ich Respekt vor seiner o. a. Aussage zum Thema Moschee in Varel.  Es zeigt mir, dass es immer noch Punkte bei den etablierten Parteien bzw. bei den Vertretern gibt, mit denen ich auch noch konform gehen kann.

Bevor ich zum Abschluss von diesem Artikel kommen werde, frage ich mich auch, wie es denn wohl aussehen könnte, wenn wir eine Steuer für alle Religionen, also auch auf den Islam (Religionssteuer für Muslime) legen würden. Der deutsche Arbeitnehmer zahlt bislang in der Regel ja schließlich auf seinen Lohn auch eine Kirchensteuer und wird noch zusätzlich (noch freiwillig) zu einer Ortskirchensteuer „verdonnert“; als ob die Kirchen nicht schon genug Vermögen hätten und sich daraus erst einmal bedienen sollten.

Religionssteuer für Muslime: So könnte ein Islam-Gesetz in Deutschland aussehen

Ich könnte mir vorstellen, dass unter diesem Gesichtspunkt sich so manche Religion dann hier etwas anders präsentieren und verbreiten würde. Aber auch so etwas sollte man nicht jahrelang diskutieren, sondern gleich einführen. Das würde vielleicht auch so manche „Einwanderer“ abschrecken, die hier nur auf schnelle Euros aus sind und sich unter dem Deckmantel der Religion frei bewegen dürfen.

Einen wirklich sehr guten Artikel konnte ich im nachfolgenden Verweis auf einen Blog-Artikel finden, auf den ich aufmerksam gemacht wurde. Der Blogger Hadmut Danisch hat den Islam bzw. die Frage „ob der Islam zu Deutschland gehört“ intensiv weiter beleuchtet und in einem seiner Blog-Artikel sehr umfangreich und auch sehr gut erklärend dargestellt. Er schreibt hier viele meiner eigenen Gedanken mit auf und geht sogar noch über das weit von mir selbst Gedachte hinaus, indem er auch die Diskussionen dahinter eingehender beleuchtet. Darum kann ich nur auf diesen vorbildlichen Artikel weiter verweisen, anstatt mich selbst ständig wiederholen zu müssen. Das wäre eine Pflichtlektüre für viele Diskussions- und Politik-Heinis, die immer noch meinen, alles besser wissen zu müssen, obwohl sie oft (so m. M. nach) letztendlich „strunzendumm“ sind:

Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört

Weitere Links, Quellen und Hintergründe zum Artikel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Religionsfreiheit_in_Deutschland

https://dejure.org/gesetze/GG/4.html

http://www.huffingtonpost.de/entry/nach-islam-streit-mit-diesem-satz-spielt-seehofer-der-afd-weiter-in-die-karten_de_5aae14f8e4b0c33361b10705

http://chronico.de/magazin/chronik/von-mohammed-bis-zum-irakkrieg/

http://chronico.de/magazin/chronik/krieg-der-kulturen/

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Expansion

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen

https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster

https://de.wikipedia.org/wiki/Dschahannam

https://de.wikipedia.org/wiki/Fegefeuer

https://de.wikipedia.org/wiki/Muezzin

1400 Jahre islamische Expansion, islamischer Imperialismus und islamischer Sklavenhandel

Wie kommt es, dass die meisten Menschen in der westlichen Welt so reagieren (müssen)? Stimmt das nicht eher nachdenklich?

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