Hochgradige Elektrosensibilität

Warum Ulrich Weiner im Wald lebt

Interessant finde ich allgemeine Aussagen wie

Handys sind nicht gefährlich

wo der Widerspruch gleich darauf folgt:

Wer extrem lange Zeit und sehr intensiv telefoniert, hat offenbar ein leicht erhöhtes Gliom-Risiko

(Gliom, eine übrigens sehr seltene Form von Hirntumor)

http://www.sueddeutsche.de/leben/mobiltelefone-wenn-das-ohr-heiss-wird–1.926181

Wir stehen noch ziemlich am Anfang, was diese und andere Strahlung angeht. Langzeituntersuchungen kommen erst jetzt nach und nach raus, wobei die ersten Ergebnisse doch schon etwas erschrecken. Eines darf und sollte dabei nicht vergessen werde: Der Markt mit Funk (u. a. Mobilfunk) steht enorm im Wachstum und erzeugt riesige Umsätze. Würden die Ergebnisse sich alle bewahrheiten und auch mehr verbreiten bzw. auch angenommen werden, würden viele Industriezweige zusammenbrechen.

Wegrennen lohnt  kaum, da man permanent von der Strahlung umgeben ist, aber man sollte versuchen, immer ein wenig persönlichen Abstand zu bekommen. Ich für meinen Teil, schalte die Geräte soweit ab, wenn ich sie nicht (z. B. Nachts) benötige.

Ulrich Weiner lebt seit mehr als fünf Jahren in einem Wohnanhänger in einem Wald bei Kempten. Nicht etwa weil er mit der Menschheit nichts zu tun haben will, sondern weil er an hochgradiger Elektrosensibilität leidet. Die Strahlungen in der Stadt lassen seinen Körper rebellieren.
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Elektrosensibilitaet-Warum-ein-Augsburger-im-Wald-lebt-id4338371.html

Auswirkungen, Hintergründe und Ziele der digitalen Funktechnologie
Ulrich Weiner erzählt anhand seiner eigenen Lebenserfahrung, die Entwicklung der digitalen Funktechnik und die Zusammenhänge zu dem gesundheitliche Verfall unserer „digitalen Gesellschaft“. Dazu verwendet er belegte Quellen und geht auf die politischen Hintergründe ein. Im letzten Teil zeigt er die geplante Vollendung dieser Technik bis hin zu einem bargeldlosen Überwachungsstaat ohne Individualverkehr und einer totalen Vernetzung via „Internet der Dinge“ (IoT ). Er weist auf alte Schriftquellen hin, welche uns seit nahezu 2000 Jahren, genau vor dieser Entwicklung warnen. Es finden sich viele für ihn typische humorvolle Passagen mit dem Einbeziehen seiner Zuschauer. Dazu viele praktische Tips und wertvolle Impulse für das eigene Leben bzw. für ein gemeinsames Miteinander. Immer mit den Zielen vor Augen, die Wahrheit weiter ans Licht zu bringen und beginnend bei sich selbst, diese Welt zu einer besseren zu verändern.

SWR Landesschau: Ulrich Weiner bricht nach Schulvortrag zusammen
Ulrich Weiner wird von einem Team des SWR-Fernsehens bei einem Vortrag an einer Schule begleitet. Plötzlich bekommt er Sehstörungen und Durchfall. Er muß schnellstens aus der Stadt in sein Funkloch gebracht werden. Dort übergibt er sich und muß seinen Körper durch eine selbst gelegte Infussion stärken. Sein behandelnder Arzt an der Uni-Klinik Freiburg erklärt seinen Gesundheitszustand und bestätigt eine zunehmende Zahl anderer Mobilfunkgeschädigter.

Der Mann, der im Wald lebt – Menschen hautnah
Ein Team der Sendung „Menschen hautnah“ begleitet Ulrich Weiner bei einigen seiner Aktionen und zeigt wie er als EHS-Schwerstbetroffener gewungen ist, sein Leben im Wald zu gestalten. https://youtu.be/TYRHyrswiWw

Weitere Links zum Thema und zur Person:

http://detoxklinik.de/files/4415/0824/0821/Gutachten_Mobilfunk_Neu2016_4_anonym.pdf

http://www.zeit.de/2013/35/strahlung-elektromagnetische-felder

Seine Homepage mit einer Vielzahl an Informationen findet sich unter http://www.ulrichweiner.de

6 Antworten auf „Hochgradige Elektrosensibilität“

  1. Herr Weiner gehört wohl zu denjenigen Menschen, die extrem betroffen sind und auch sofort merken, wenn „es nicht mehr geht“, dh. der Körper reagiert unmißverständlich mit einem irgendwie gearteten Zusammenbruch (ähnlich wie beim anaphylaktischen Schock).
    Viele Menschen reagieren aber nicht so, sondern haben eben „nur“ „Befindlichkeitsstörungen“ wie Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, („Burnout“), Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen. Das ist das Problem. Diese „Befindlichkeitsstörungen“ lassen sich oft nicht so eindeutig einem Auslöser zuordnen.
    Mir ist das bei mir aufgefallen, als ich tagelang in relativ e-smog-freiem Gelände war. Da fühlte ich mich besser, energiegeladener, ohne die Symptome die ich zuhause am Rechner habe (weshalb ich auch gleich raus gehen werde). Daß ich das gemerkt habe, war aber eher Zufall.




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  2. Ich denke, dass zu merken, ist auch schwierig. Wie kann man es merken, wenn man sich quasi nur in belasteter Umgebung aufhält. Im Video gut dargestellt. Durch die hohe Netzabdeckung gibt es hierzulande kaum noch Flächen, die nicht belastet sind. Daher ist es sicherlich noch wichtiger, viele Quellen bei sich selbst zuhause zu vermeiden bzw. auszuschalten (z. B. durch eine Nachtschaltung -was bei einer FritzBox sehr gut funktioniert- etc.).
    Übrigens fällt mir dazu ein, dass es sich auch mal ähnlich mit der Wetterfühligkeit verhalten hatte. Früher wurden die Leute zum Psychologen geschickt. Heute kennt man man das Phänomen sehr gut und weiß, dass es die s. g. Migräne oft ein Indiz für ein gesundes Naturempfinden ist; nun ja, bis auf wenige Ausnahmen bei den Ärzten, die meinen, dass es ja nur Stress sein kann (was sicherlich zwar auch richtig, aber eben nicht alles ist).




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    1. Man kann schon selbst viel vermeiden, ich habe alles verkabelt, aber gegen die w-lans der Nachbarn kommt man nicht an, und diese hässlichen überdimensionierten Funktürme stehen ja mittlerweile fast alle paar Hundert Meter. Funklöcher, richtige, gibt es wohl nur noch eher selten. Mir hat damals der Wohnwagen etwas Erleichterung gebracht, der handy-Empfang war dort schlecht, w-lan ging gar nicht, nebenan direkt der Wald. Das war gesund.

      Hier ist es eher erneut verseucht, weil um die Ecke das Militär ist und dazu jeder 2. Wohnblock Mega-Antennen auf dem Dach hat.
      Ich werde mir mal irgendwo was im Wald aufbauen, so eine Art „kleines Refugium“.

      Man merkt nur, daß man immer kränker wird, aber man merkt nicht, wodurch.




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      1. Das ist auch ein Problem. Ich versuche auch vieles zu vermeiden. Nutze aber auch WLAN und Smartphone. Trotzdem, wo ich kann und es nicht sein muss, bleibt das Ding etwas weiter weg oder eben ganz aus. Ansonsten ja, die Mitmenschen in der Nähe usw., funken derweil wie nix gutes weiter und sind sich selbst oft nicht im Klaren darüber, dass sie sich vielleicht selbst damit nichts gutes antun. Man kann natürlich argumentieren, dass es keine Beweise gibt. Das mag teilweise stimmen (wenn man die Berichte studiert hat, klingen viele erstmal einleuchtend), sind aber die Studien oft manipuliert bzw. von den Geräte-Herstellern selbst. Daher sollte man diese oft anzweifeln. Beruflich hatte ich damals mit anderen Arten von Strahlung zu tun gehabt. Die erworbenen Kenntnisse darüber haben mein Denken schon massiv verändert. Wenn ich z. B. weiß, dass bestimmte Strahlen den Menschen schädigen bzw. das Erbgut verändern (auch noch nachweislich), dann mache ich mir schon so meine eigenen Gedanken über das Thema. Die Dosis macht das Gift und diese Dosis kann schon sehr winzig so derart ausreichend sein, dass man am besten gar nichts davon bekommt.




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        1. Die Studien, das hat Weiner ja ausgeführt in dem Video-Vortrag, berufen sich ja nur auf thermische Effekte, dh. auf Wärme-Effekte.
          Darum geht es aber nicht. Es geht darum daß die Strahlung die Zelle bzw. deren Kern, also die Mitochondrien, angreift. Mitochondriopathien sind aber die Mütter aller Krankheiten: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriopathie

          Sogar die eher konservative Seite wikipedia hat mittlerweile zu diesem Thema einen Eintrag. Ich bin erstaunt.

          „Eine erst im Verlauf des Lebens erworbene Störung der Funktion der Mitochondrien spielt möglicherweise eine Rolle in der Pathophysiologie verschiedener anderer Erkrankungen. Vermutet wird, dass durch Umwelteinflüsse oder als Folge der Erkrankung selbst die Mitochondrien ihre Funktion verlieren und sich die Energieversorgung der Zellen und Organe verschlechtert. Dabei kann diese Schädigung am Anfang einer Erkrankung stehen oder erst relevant werden, wenn diese Erkrankung bereits weit fortgeschritten ist. Eine wesentliche Beteiligung der mitochondrialen Schädigung kann nur für wenige Erkrankungen als gesichert angesehen werden. Genannt werden unter anderem neurodegenerative Erkrankungen (Morbus Alzheimer,[1] Morbus Parkinson,[2] Amyotrophe Lateralsklerose,[3][4] Diabetes mellitus,[5][6] Herz-Kreislauf-Erkrankungen,[7][8][9] Krebs[10][11][12] und Adipositas[13][14]). „




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