30 Milliarden Euro fehlen in der Rentenversicherung

Warum schweigen die Medien?

Die “Deutsche Rentenversicherung” hatte in einer Meldung ein Finanzierungsloch von über 30 Milliarden Euro gemeldet. Doch die entsprechende Berichte und Reaktionen in der deutschen Presselandschaft blieben aus. Darüber empörte sich nun die Initiative “Seniorenaufstand”. Diese sprechen von einem kompletten  “Medienversagen”.

Stein des Anstoßes war diese Meldung:

 

…Jüngste Berechnungen hätten gezeigt, dass derzeit eine jährliche Unterdeckung nicht beitragsgedeckter Leistungen durch den Bund in Höhe von 30 Milliarden Euro bestehe….
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen-aktuell/2019/2019_06_27_bvv_buntenbach.html

 

Erst Sputnik brachte den Beitrag in den Umlauf:

 

„Seniorenaufstand“: 30 Milliarden Euro fehlen in der Rentenversicherung – „und keiner kriegt es mit“
Die „Deutsche Rentenversicherung“ (DRV) hat ein Finanzierungsloch von über 30 Milliarden Euro gemeldet. Doch die entsprechende Pressemeldung werde ignoriert, empört sich die Initiative „Seniorenaufstand“ und spricht von „Medienversagen“.
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20191004325808350-rentenversicherung-in-gefahr/

 

 

Warum die Medien schweigen, dürfte klar sein:

Die fetten Pensionen wären sonst in Gefahr. Beispiel hier die öffentlich-rechtlichen Dreckanstalten:

ARD und ZDF fehlen 2,9 Milliarden Euro u. a. für Pensionen

Noch ein weiteres Beispiel: Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen wollen auch noch zukünftig gut bei uns versorgt sein. Es fehlen schon jetzt absehbar die Milliarden, welche uns weitere Zwangsmigrationen bringen werden.

Die nächste Welle kommt

Die Presse schweigt, auch auf Druck von ganz oben.

Und warum ein Seniorenaufstand aus bleibt, ist auch kein Geheimnis:

Tatsächlich sind es ja oft die gutbetuchten Senioren, welche die “fetten Bonzen” und “Volksverräter” in CDU/CSU, SPD & Co. noch immer wählen oder denen sogar in deren Allerwertesten kriechen. Ich selbst kenne hier so einige, die sich gerne mit der hiesigen Prominenz umgeben.

Die übrigen Senioren befinden sich bereits in so tiefer Armut, dass sie schon gar nicht mehr die Kraft für einen Aufstand hätten. Die freuen sich noch über ihr (Tüten-)Süppchen von der Tafel.

Keiner lässt die Maske fallen

Weil sie dann alle Angst um ihren eigenen Ansprüche haben müssten.

Das Rentenproblem ist ein Problem, was keine Partei rigoros angehen möchte. Auch fehlen teilweise die sinnvollen Konzepte, um hier bei den Wählern damit punkten zu können.

Dabei wäre es so einfach, wenn jeder seinen Beitrag leisten würde und nur die etwas bekommen, die dafür auch mal etwas geleistet, sprich, auch für das Sozialsystem gearbeitet haben. Ausgenommen natürlich Kranke.

Das solidarische System ist von der Basis her richtig und nicht verkehrt. Allerdings auch nur, wenn es nicht ständig zweckentfremdet werden würde. Schon seit Jahrzehnten werden die Gelder aus den Pensions- und Rentenkassen elegant abgezweigt, wodurch sie später, bzw. bei Auszahlung zum eigentlichen Zweck, nicht mehr zur Verfügung stehen.

Sie tun es schon wieder: Die Plünderung der Rentenkassen

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3 comments on 30 Milliarden Euro fehlen in der Rentenversicherung

  1. Danke für diesen Blog. Doch die Medien schweigen nicht. Sie erwähnen nur nicht, dass die Beiträge für die Rentenversicherung zweckentfremdet werden. Das geht zurück in die 50er / 60er Jahre. Dort hatte man vor sowas gewarnt, was wir heute als Altersarmut kennen.

  2. Es wird auch medial verwischt. Zu dieser Doku: Dresdner Sozialwacht: Die Armutsrentner (Original vom NDR, 44 Minuten, Link: https://www.youtube.com/watch?v=ihyjnTsdX2E) schrieb ich:

    “Also irgendwie finde ich das alles sehr komisch.
    Die im Film skizzierten Fälle sind nicht arm; ich bin nun bei Minute 22, der Frau, putzen geht mit 1000 Euro Rente, um ihren vorherigen Lebensstandard zu halten. Diese Frau ist mit 1000 Euro nicht arm. Der Zeitungsausträger ist auch nicht arm, und bei allen Beispielen vermisse ich die Alternative, mal zum Grundsicherungsamt zu gehen und dort Zuschüsse zu beantragen. Oder Wohngeld, soll es ja auch geben, oft muß man gar nicht zum Sozialamt.
    Wirklich arm sind Leute wie ich; ich bin Erwerbsminderungsrentner aufgrund von chronischer Krankheit (hab ich mir nicht ausgesucht!) und ich könnte keine drei Stunden nebenbei arbeiten, eben wegen gesundheitlicher Einschränkungen. Einer, der 8 Stunden Taxi fährt, dem geht es gut, der ist nicht arm.
    Bitte machen Sie mal eine Doku über Menschen, die wirklich arm sind, das wäre sinnvoll. Diese Doku geht am Thema “Die Armuts-Rentner” weit vorbei. Und jeder, der sowas sieht, muß sich, genau wie ich, sagen: “Diese Leute sind nicht arm, die können ja sogar noch viel arbeiten”.”

    Wobei ich nichts dagegen hätte wenn eine Grundsicherung eingeführt würde, die tatsächlich zum einigermaßen würdevollen Leben reichen würde – und die läge dann auch höher als 1000 Euro im Monat.

    Die derzeitige Grundsicherung reicht nicht zum menschenwürdigen Leben.

    Leider gibt es aber noch viele Senioren mit fetten Renten und diese tragen nicht unerheblich zum Erhalt des derzeitigen Systems bei. Denen ist doch egal wenn andere arm sind. Auch hier kann man wieder sehen: Solidarität ist in dieser Gesellschaft Mangelware.

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